Schach
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Chronik
Unsere Schachabteilung wurde im Jahre 1970 als erste Abteilung des Sportvereins Bammerdorf in der
ehemaligen Gaststätte Uselmann in Bammersdorf von den heute noch aktiven Spielern Helmut Gahl,
Franz Ecker und Josef Pfeufer gegründet.
Ein kleiner Schachclub, der in dem damals noch 600 Seelen zählenden Bammersdorf schon etwas
Außergewöhnliches war. Auf längere Sicht glaubte man nicht, dass sich in der kleinen Ortschaft
Bammersdorf ein Schachclub halten könne.
Erster Abteilungsleiter war damals Helmut Gahl. Ihm folgte anschließend Franz Ecker, Wolfgang
Andersch, Hans van Londen und der jetzige Abteilungsleiter Walter Roth.
Das Interesse an der Schachabteilung war von Anfang an sehr rege. Bald spielten zwei Mannschaften
und die Abteilung profitierte in ihren Anfangsjahren einiges von den Gebrüdern Pranschke und Helmut
Bartsch. Fleißiges Training und die Erfahrung, die man in Punktspielen sammeln konnte, ließen die
Spielstärke wachsen. Nachdem sich die Schachspieler in den Jahren 1980 bis 1983 ständig in der
Spitzengruppe der 2. Kreisklasse behauptet hatten, wagten sie 1984 den Aufstieg in die 1 Kreisklasse.
In den Schachturnieren um den �Fränkischen-Schweiz-Pokal� konnten sich die Spieler des
SV Bammersdorf 1985/86/87 durchsetzen und konnten diesen Pokal endgültig in Besitz nehmen.
Wie in jedem Verein, so gab es auch bei der Schachabteilung des SVB Höhen und Tiefen.
Insbesondere mangelte es unseren Schachspielern an einem geeigneten Spiellokal.
Unsere Schachabteilung war zunächst in der Sportvereinsgaststätte Uselmann von 1970 bis 1977 gut
aufgehoben. Nach Schließung des Cafes konnte die Schachmannschaft im Hotel Gasthof Dittrich in
Bammersdorf unterkommen.
Mit der Errichtung des Sportheimes des Sportvereins Bammersdorf stelle
sich die Frage des Umzuges in das Sportheim. In der Gaststätte des Sportheimes wurde nachträglich
eine Trennwand eingebaut. Den Schachspielern stand deshalb ab 1985 ein kleiner Nebenraum
zur Verfügung. Da dieser Raum auf Dauer zu klein war und im Sportheim in Bammersdorf kein
geeigneter Raum vorhanden war, zog die Schachabteilung des SV Bammerdorf 1987 nach Eggolsheim
in das Cafe Schumm um.
Dort fühlte man sich so richtig wohl und es war ein stetiger Aufwärtstrend
von Schachspielern in der Zahl und auch in der Leistung zu verzeichnen. Doch im August 1992 schloss
das Cafe Schumm für immer. Die Schachspieler waren also gezwungen das Schachlokal wieder zu wechseln.
Die Trainingsabende wurden erneut in dem kleinen Nebenraum des Sportheimes abgehalten. Für die
Turnierspiele kam man im Jugendheim in Eggolsheim unter. Diese Raumverhältnisse waren allerdings
unbefriedigend. Immer weniger Spiele kamen zu den Schachabenden. Man war gezwungen, bis sich ein
neues Spiellokal fand, den Schachbetrieb vorübergehend einzustellen.
Erst als im Jahre 1994 das
Sportheim umgebaut worden war, stellte die Schützen- und Soldatenkameradschaft Bammersdorf im
Jahre 1996 das sogenannte Schützenzimmer für Spielabende zur Verfügung. Es war wieder einigermaßen
möglich, den Spielbetrieb aufzunehmen. Das Schützenzimmer im Sportheim Bammersdorf konnte aber auch
nur eine vorübergehende Lösung sein, weil man bei Trainingsabenden und Punktspielen immer, wenn es
die Schützen benötigten, wieder in unzumutbare Räumlichkeiten ausweichen musste.
2003 kam dann die Lösung für unsere Schachabteilung. Wir haben nun endlich mit Unterstützung von
Bürgermeister Klaus Schwarzmann und den örtlichen VHS-Leiter Herrn Hawlat einen Spielraum für
Übungsabende und Punktspiele im VHS Raum im Rathaus von Eggolsheim ein sehr schönes Spiellokal
gefunden. Seit dieser Zeit geht es mit unserer Schachabteilung stetig aufwärts. Eine zweite
Mannschaft konnte nun erstmals in der Geschichte der Schachabteilung im Jahre 2004 ins Leben
gerufen werden. Das lässt nun nach einer etwas turbulenten Zeit wieder für die Zukunft hoffen.