Kategorie: Fussball

+++ Trainerwechesl +++

Wie allseits bekannt ist, hat unser bisheriger Trainer Metin Akyol sein Amt beim SVB
gekündigt. Es war sein Wunsch, die Tätigkeit baldmöglichst zu beenden.

Zunächst möchten wir uns ausdrücklich bei Metin für die geleistete Arbeit, das gelebte
Engagement und all die eingesetzte Energie ganz herzlich bedanken. Wir haben immer
gut und freundschaftlich zusammen gearbeitet und möchten betonen, dass dieses gute
Verhältnis ungetrübt bestehen bleibt!

Nach Wiederaufstieg und Klassenerhalt in der A-Klasse in der letzten Saison gilt es nun
die aktuelle Saison erfolgreich mit dem Klassenerhalt abzuschließen.

Es ist uns nach kurzer aber intensiver Suche gelungen, einen neuen Trainer zu verpflichten,
der sich dieser Aufgabe stellt.

Unser neuer Trainer ist Can Uyar, selbst bis vor kurzem noch aktiver Spieler beim TSV
Höchstadt gewesen und Fußballer mit Leib und Seele.

Zu seinen Zielen und Aussichten befragt gab er uns folgendes Statement:

Unser Ziel ist zunächst natürlich der Klassenerhalt. Für die nächsten Jahre wollen wir eine Mannschaft formen, die zusammenwächst, und an Spielwitz und Kreativität gewinnt.
Im Focus steht hauptsächlich der Faktor Spaß! Wir wollen ausschließlich über Zusammenhalt, Kameradschaft und junge Talente den Erfolg wieder nach Bammersdorf bringen.

Ich denke, wir alle werden Ihn dabei unterstützen und heißen ihn herzlich Willkommen in
der SVB-FAMILIE!!

Toto Pokal 17/18 – Der Underdog schnappt sich den ersten Platz in Burk!

ATSV Forchheim – SV Bammersdorf 4:5 (nE)

Der SVB ging mit einem traumhaften Freistoß von Kapitän Erdem Sahin in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit glich der ATSV Forchheim mit 1:1 aus und so ging man ins Elfmeterschießen. Am Ende konnte sich der SVB im Elfmeterschießen durchsetzen.

FC Burk – SV Bammersdorf 0:1

Bei einer sehr intensiven und konzertierten Partie standen beide Mannschaft defensiv sehr konzentriert und ließen fast keine Möglichkeiten zu. Der SVB konnte sehr gut mit dem Kreisligisten mithalten und in der zweiten Halbzeit belohnte Erdem Sahin mit seinem zweiten Tor an diesem Tag seine Mannschaft. Bammersdorf konnte dieses Ergebnis bis zum Schluss halten und sicherte sich bei diesem schwierigen Turnier den ersten Platz.

Saison 2017/2018 – Zugänge

Dogan Celebi (19) wechselt aus der Jugend von Jahn Forchheim zum SV Bammersdorf. Der 19 jährige wird die Defensive verstärken und ist ein großer Gewinn für die Mannschaft.

Samet Özcavdar (22) der junge talentierte Keeper wird eine große Bereicherung für die Mannschaft sein. Er verlässt nach sieben Jahren den TKV Forchheim und trotz seines jungen Alters, hat Samet Kreisliga sowie Kreisklassen Erfahrung sammeln dürfen. Der SVB konnte mit dem jungen Torwart einen Transfercoup landen. Leider wird er Anfang der Saison wegen eines Kreuzbandrisses fehlen, doch der 22 jährige arbeitet schon fleißig an seiner Rückkehr.

Edmond Sertolli (18) wechselt von TSV 1910 Ebermannstadt zum SVB, der junge Albaner hat letzte Saison für die erste aber auch für die zweite Mannschaft gespielt und wird in der kommenden Saison die Defensive verstärken.

Jan Engelstätter (19) will es nach vier Jahren Pause nochmal wissen und schließt sich dem SVB an. Vor seiner Pause spielte Jan in der Jugend von Eggolsheim.

Abdi Muhammed Hajo (20 & leider nicht auf dem Bild) kommt aus Äthiopien und ist wie seine zwei Landsmänner Gambi & Awel ein sehr flinker und technisch begabter Fußballer.

16.10.2016 | ­ DJK Weigelshofen

Liebe Freunde des runden Leders,

zu diesem Spiel machen wir es uns einfach und holen uns den Bericht von anpfiff – wenn die Arbeit schon gemacht wurde, muss man diese ja nicht noch mal selber machen 😉

Bammersdorfer Rasselbande punktet weiter  
(von Matthias Hofmann)

Mit dem Amtsantritt von Trainer Metin Akyol tat sich in Bammersdorf einiges. Zahlreiche Neuzugänge, darunter allein neun A­Jugendspieler des FC Burk, verstärkten den Kader des B­Klassisten. Und das Konzept „Jugend forscht“ ging auf. Akyols junge Wilde mischten zum Saisonstart die Liga auf, aus zehn Spielen holte der Absteiger 28 Punkte. Im Duell mit der DJK Weigelshofen sollte die weiße Weste sauber bleiben, personell gestaltete sich die Situation nur auf einer Position schwierig. Im Tor fielen mit Ahmet Akyol (Kreuzbandriss) und Michael Wölfel (Mittelfußbruch) zwei Torhüter aus, Spielertrainer Metin Akyol verletzte sich beim Aufwärmen am Finger. Somit musste mit Egemen Sahin ein Feldspieler in den Kasten. Auf der Gegenseite war die Liste der Ausfälle um einiges länger. Krankheits­, verletzungs­ und berufsbedingt fehlten der DJK Weigelshofen zahlreiche Spieler. Auch die Gäste mussten auf der Torwartposition improvisieren, denn Stammkeeper Benedikt Nagengast musste Arbeiten. Zu allem Überfluss verletzte sich auch Trainer Matthias Nagengast, er laborierte an einer Muskelverletzung.

Hantal trifft ­ – Samraoglu legt nach
Bammersdorf drückte von Beginn an ordentlich aufs Gaspedal und nach sieben Minuten hätten die Hausherren bereits führen müssen. Mert Saemraoglu scheiterte an Aushilfstorwart Dominik Roppelt (1.), kurz darauf hatte Orcun Hantal doppelt Pech (4./7.) Bammersdorf dominierte das Geschehen und so kam die frühe Führung nicht überraschend. Bastian Bartak setzte sich auf dem rechten Flügel durch, seine Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Torjäger Orcun Hantal sehenswert ein (14.). Auch in der Folge bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Weigelshofen hielt kampfstark dagegen, konnte sich aber zu keiner Zeit aus der Umklammerung der Gastgeber befreien. Und so kam es, wie es kommen musste. Eine schöne Kombination landete bei Mert Saemraoglu, der vor dem Tor leicht abgefälscht zum 2:0 traf (22.). Wenig später hatten Kapitän Heiko Netter (27.) und Timo Kayser (28.) sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, beiden Versuchen fehlte es an Präzision. Weigelshofen kam weiterhin nur schwer in Tritt und wenn bekanntlich aus dem Spiel heraus wenig funktioniert, sind Standards ein probates Mittel. Andreas Kauer schoss nach Eckball von Sebastian Kraus um Haaresbreite am Pfosten vorbei, begünstigt wurde die Großchance allerdings durch ein Luftloch eines SV­Abwehrspielers (30.). In den verbleibenden Minuten spielte dann weiter die Heinelf. Da weitere Chancen, wie ein Fernschuss von Mert Saemraoglu (36.) und ein indirekter Freistoß von Heiko Netter (43.), nicht im Tor landeten, ging Bammersdorf mit einer Zwei­Tore­Führung in die Pause.

Beide Torhüter stark -­ Samraoglu verschießt Strafstoß
Nach dem Wechsel verloren die Gastgeber etwas ihren Rhythmus, viele Auswechslungen und die bissige Weigelshofener Spielweise taten ihr Übriges hinzu. Eine starke Parade von Aushilfstorwart und Feldspieler Egemen Sahin verhinderte kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer der Gäste. Markus Birkel schoss einen Freistoß gekonnt über die Mauer, Sahin setzte zum Hechtsprung an und lenkte das Leder bravourös über den Querbalken (51.). Ein Warnschuss für Bammersdorf, das in der Folge wieder konzentrierter zu Werke ging. Die Elf von Trainer Metin Akyol schaltete wieder einige Gänge nach oben und prompt bot sich die Gelegenheit zur Vorentscheidung. Mert Saemraoglu drang in den Strafraum ein und wurde gefoult, Schiedsrichter Klaus Winkler entschied zu Recht auf Elfmeter. Entgegen der bekannten Fußballerweisheit trat der Gefoulte selbst an und schoss am Tor vorbei (68.). Am Spielgeschehen änderte der vergebene Strafstoß allerdings wenig. Die Heimelf kontrollierte weiterhin das Geschehen, Weigelshofen kam vereinzelt zu Gelegenheiten. So kam Saemraoglu kurz darauf erneut aus guter Position zum Abschluss, zielte aber nicht genau genug (68.). Im Gegenzug machten dann die Gäste nochmals auf sich aufmerksam. Der eingewechselte Jochen Löffelmann fasste sich ein Herz und zog ab, knapp ging der Ball über die Querlatte (71.). Die Zuschauer sahen ein interessantes, wenngleich einseitiges Spiel, das kurz vor Schluss beinahe nochmal spannend geworden wäre. Denn Jochen Löffelmann kam im Heimsechzehner zu Fall, zum Entsetzen der Weigelshofener blieb die Pfeife des Unparteiischen in dieser Szene stumm (78.). Für die letzte Torannäherung der DJK sorgte Sebastian Kraus, er köpfte deutlich vorbei (82.). Bammersdorf verwaltete das Ergebnis, in den letzten Sekunden schnupperten Orcun Hantal (90.+1) und Zeki Akyol (90.+5) noch am dritten Treffer, scheiterten aber an Dominik Roppelt.

anpfiff – Bildergalerie

09.10.2016 | TSV Drügendort/Tiefenstürmig 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

nun ging es also nach Drügendorf, wo der SVB bekanntlich schon viele Schlachten schlagen musste. Und nicht immer hatten wir dabei das bessere Ende für uns. Davon wussten die „Jungen Wilden“ (Zitat FT) natürlich nichts. Die Verantwortlichen aber wurden nicht müde, die Jungs darauf vorzubereiten.

Das ist scheinbar auch gut gelungen, denn die Jungs legten los wie die Feuerwehr. Und das erfolgreich. In der zweiten Minute bekam der SVB einen Einwurf auf der linken Seite zugesprochen. Ausgeführt von Mert Samraoglu zu Heiko Netter, dieser köpfte zu Mert zurück. Die Drügendorfer konnten nicht entscheidend stören und den Ball nicht klären. So blieb Mert in Ballbesitz und flankte auf Egemen „Ege“ Sahin, der die Kugel mit der Brust annahm und mit links oben in die Maschen schoss.

Ganze 3 Minuten später klingelte es schon wieder. Nach einem Einwurf für Drügendorf auf ihrer rechten Seite, machten unsere Jungs Druck gegen Ball und Gegner. Zeki „Dauerrenner“ Akyol erkämpfte durch energisches Nachsetzen die Kugel und spielte den startenden Mert schön frei. Mert zog von der linken Seite auf das Tor zu und aus spitzem Winkel ab. Den Schuss konnte der Keeper der Hausherren zwar abwehren, aber nicht aus der Gefahrenzone bringen. Orcun „Stahlschädel!“ Hantal hatte aber aufgepasst, schnappte sich den Abpraller und schob zum 2:0 ein. Spätestens jetzt sah es für alle taktischen Planungen der Hausherren sehr schlecht aus.

In der 9. Minute dann ein Ausrufezeichen der Offensive der Hausherren. Die waren in ihrem linken Mittelfeld in Ballbesitz und schlugen einen langen Diagonalball in den Strafraum. Unsere Defensive schätzte die Flugbahn der Kugel falsch ein und sprangen unter dem Ball durch. Dadurch kam ein Angreifer der Drügendorfer in spitzem Winkel ca. 5 Meter vor dem Gehäuse an den Ball. Metin „Coach“ Akyol hatte aber aufgepasst und konnte die Situation entschärfen.

In der 15. Minute erhöhten die Jungs auf 3:0. Die Jungs konnten einen aufkeimenden Angriff der Hausherren im defensiven Mittelfeld abfangen und zeigten dann blitzschnelles Umschaltspiel. Ege spielte auf den losstürmenden Heiko, der sich alleine und in hoher Geschwindigkeit auf die Reise Richtung Heimgehäuse machte. Aber Heiko behielt den Kopf oben, zog den Torhüter auf sich und hatte dennoch das Auge für den mitgelaufenen Orcun. Quergelegt, eingeschoben, 3:0.

Bei den mitgereisten Fans machte sich langsam Tiefenentspannung breit und sie genossen einfach die Show.

In der 18. Minute zeigten die Hausherren, dass sie auch noch mitzuspielen gedachten. Nico Treibl verursachte im rechten Mittelfeld ein Foul, als er einen Drügerdofer mittels gestrecktem Bein fällte. Den fälligen Freistoß schossen die Gastgeber aus ca. 25 Metern direkt auf das Tor. Der Ball sprang auf, aber der Coach in der Kiste konnte den Ball nicht sicher halten sondern lies abprallen. Daraufhin kam ein Drügendorfer zum Schuss und schlug den Ball an den Pfosten. Danach konnte die Abwehr mit vereinten Kräften und viel Tohuwabohu die Situation klären. Danach vernahmen wir an der Seite die messerscharfe Analyse eines Mittelfeldspielers des TSV: „Der Torwart ist nix.“

Mit derartigen Analysen sind regelmäßig zwei Fragestellungen verbunden.

  1. Stimmt diese Analyse tatsächlich? Und falls es stimmt, dann
  2. können wir es zu unserem Vorteil nutzen?

Und hier haben wir auch das Problem der Hausherren. Sie hatten keine Mittel gegen unsere Jungs. Die Mannschaft war zu schnell, zu stark, zu gut für das Team aus Drügendorf.

Um 13.22 Uhr analysierte der alte Taktikfuchs Rudi Fischer ebenfalls messerscharf mit: „Denna ihr Torwart is aber a nix!“. Wenige Sekunden danach brachten die SVBler einen Konter über Orcun auf der rechten Seite nach vorne. Er legte auf Mert auf, der aus ca. 11 Metern dem Keeper keine Chance ließ und zum 4:0 einschoss.

3 Minuten später setzte sich Basti Bartak auf dem rechten Flügel durch und lief allen davon. Dann zog er auf das Tor zu, legte aber quer auf Heiko Netter, der keine Mühe hatte, das Runde ins Eckige zu schieben.

In Spielminute 35 fing Basti Meth einen Ball der Drügendorfer im linken Mittelfeld ab und spielte schnell nach Vorne zu Heiko. Der setzte wiederum Mert ein. Mert schlug den Ball in den Strafraum zu Orcun. Vor ihm stand ein Verteidiger, der aber ein Luftloch schlug. Orcun bedankte sich dafür, indem er den Ball stoppte, sich den Torhüter „ausschaute“ und trocken verwandelte. Das halbe Dutzend war also voll.

Eine Minute später sah aus Sicht der Heimelf eigentlich alles vollkommen ungefährlich aus. Sie liesen den Ball in der Abwehr laufen. Dann nahm Heiko das Herz in die Hand, machte Druck auf die Abwehr und erkämpfte sich den Ball. Wo er das Spielgerät nun schon mal hatte, lief er damit direkt auf das Tor zu. Zwei Mann waren mitgelaufen und wie Heiko nun mal ist, legte er vor dem Tor quer zu Orcun. Orcun war wohl der Meinung, dass Heiko dieses Tor selbst verdient hätte und schob das Leder kurzerhand zurück zu Heiko, der auf 7:0 erhöhte.

Mit dem Stand von 7:0 für Bammersdorf ging es in die Pause.

Nach der Pause bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie davor. Unser Team bestimmte das Spiel nach belieben. In der 47. Minute war es dann wieder Mert, der am 16er angespielt wurde, mit rechts abzog und den Ball zum 8:0 in das lange Eck hämmerte.

In der 53. Minute bekam der SVB einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Zuvor wurde Orcun von gleich zwei Drügendorfern gemeinsam im Strafraum umgenietet. Zunächst sah es aus, als würde Heiko schießen, aber schließlich führte dann Nico Treibl aus und verwandelte sicher zum 9:0.

In der 64. fing unsere Defensive einen halbherzigen Angriff des TSV auf der linken Seite ab. Über Basti Meth wurde das Spiel verlagert und der Ball kam zu Nico Treibl. Nico schlug einen Diagonalball auf den zweiten Pfosten. Orcun lief ein, hebelte zum wiederholten Mal die Abseitsfalle aus und schoss das Ergebnis in den zweistelligen Bereich.

In der Spielminute 78 durften wir eine gelungene Kombination der SVBler auf der linken Spielfeldseite beobachten. Involviert waren Zeki, Timo Kayser und Mert, der dann die Murmel nach Rechts zu Orcun spielte. Es sah aus, als wäre das Zuspiel zu steil für Orcun, aber er strafte uns Lügen, erlief den Pass und legte direkt vor dem Tor quer. Zeki war mitgelaufen und markierte Treffer Nr. 11.

Kurz vor Schluss machten die Jungs das Dutzend voll. Einen schönen Angriff mit Doppelpass zwischen Heiko und Timo eröffnet, dann auf Orcun gespielt. Orcun legte quer zurück auf Heiko, der von der linken Seite kommend neben dem Pfosten einschob. Damit war der Endstand von 0:12 hergestellt.

Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, was da los ist. In BfV, Anpfiff und Zeitungen steht doch überall 0:11. Was ist denn hier nun los? Also die Menge an Toren (und Karten) hat den Schiedsrichter ein bisschen verwirrt, sodass ihm einige Details durcheinander gerieten.

Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis an die Drügendorfer Defensive: Es liegt keine Abseitsstellung vor, wenn sich der angespielte Spieler hinter dem Ball befindet.

02.10.2016 | SpVgg Reuth 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

Endlich mal wieder ein Heimspiel. Zu Besuch kam die 2. Mannschaft aus Reuth, die am Wochende zuvor einen 9:0 Kantersieg gegen die SG Pinzberg/Gosberg 2 einfahren konnte.

Auch in dieser Woche musste die Mannschaft wieder umgestellt werden. Mert Samraoglu hatte sich abgemeldet und kurzfristig fiel noch Lorenz Nix wegen einer Erkältung aus. Daneben war Oguz „Ogi“ Akyol kurzfristig verhindert.

Da unser Michael Wölfel noch an seinem Mittelfußbruch und Ahmet Akyol an seinem Kreuzbandriss laborieren stand wieder der Coach im Tor.

Mit dem Anpfiff und neuen Trikots liesen unsere Jungs keinen Zweifel daran, wer der Chef auf dem Bammersdorfer Grün war. Bereits in der zweiten Spielminute zog Orcun Hantal auf das Tor, konnte aber aus spitzem Winkel nicht verwandeln. Fünf Minuten später wurde über rechts wiederum Orcun mit einem langen Ball angespielt. Er nahm den mitlaufenden Basti Bartak mit, der in den Strafraum zog. Dort legte er noch einmal quer auf den heute im Sturm aufgebotenen Tunahan Dinler, der aber verzog.

Im Folgenden entwickelte sich ein Spiel, das der SVB insgesamt zwar beherrschte, was die Reuther vom Mitspielen jedoch nicht abhielt. Die Gäste versuchten ihrerseits Konter zu spielen, was aber nicht wirklich gelang. Die Bammersdorfer Abschlüsse hingegen waren allesamt zu unpräzise oder zu harmlos.

In Minute 30 schnappte sich dann Heiko Netter den Ball in zentraler Position und zog Richtung rechte Strafraumseite. Zwei Reuther versuchten ihn zu foulen, schafften es aber nicht. Den Abschluss konnte der Reuther Keeper halten und zur Ecke abwehren. Die anschließende Ecke wurde aus dem Strafraum rausgeköpft und kam zu Zeki „Mir ist der Platz zu kurz“ Akyol der mit dem Ball am Fuß in den 16er zog. Dort wurde er gelegt und folgerichtig gab es Strafstoß.
reuth1Wie der aufmerksame Leser wissen wird, war die bisherige Ausbeute bei Elfern nicht sonderlich befriedigend, weshalb die Entscheidung die anwesenden Fans nicht wirklich beruhigte. Heiko Netter stellte sich der Verantwortung und verwandelte zum 1:0 und erlöste damit die Zuschauer.

Unsere Elf machte weiter. Schon zwei Minuten später gab es die nächste Chance für den SVB. Es entstand aus einem Gewühl im Strafraum, der Ball wurde ein paar mal hin und her gespielt und kam dann zu Mervan „Co“ Samraoglu. Der stand mir dem Rücken zum Tor, drehte sich und zog ab. Der Torhüter konnte aber halten. Ca. 30 Sekunden danach dann die folgende Szene. Reuth hatte Einwurf auf der linken Seite. Der Ball wurde abgefangen und kam über Zeki „Dauerläufer“ Akyol zu Heiko Netter. Der zog in die Mitte und legte auf Orcun ab, der wiederum Tunahan „Tuni“ Dinler bediente.

Tuni schob den Ball dann überlegt am Keeper vorbei zum 2:0 in die Maschen.reuth2Mit dem Stand von 2:0 ging es zum Pausentee. Nach der Pause machten unsere Jungs da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Sie waren fleissig und bemüht, aber letztendlich machten sie zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Reuth versuchte im zweiten Durchgang vor allem im Mittelfeld kompakter zu stehen, was aber auch nicht viel brachte. Sie versuchten zwar mitzuspielen, aber letztlich fehlten Ihnen die Mittel. Nach vielen vergebenen Möglichkeiten dauerte es bis zur 90. Minute, bis wieder zählbares heraus kam. Wieder war es der fleißige Zeki, der mit dem Ball am Fuß  in den Strafraum eindrang und wieder gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte diesmal Orcun Hantal sicher.
reuth3reuth4Stimme zum Spiel:
Dirk Lauterbach (Dangerdirk und pausierender Keeper):
Ich finde das war eine schwache Leistung. Es hätte auch 5:0 ausgehen können und gegen Dürrbrunn hätten wir Heute verloren. Aber Drei Punkte sind Drei Punkte.

04.09.2016 | SG Leutenbach 2/Mitteleherenbach2

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2016-09-04_tabelle
Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

zum dritten Heimspiel der Saison wagte sich die nächste Spielgemeinschaft – diesmal bestehend aus den zweiten Mannschaften aus Leutenbach und Mittelehrenbach – in die Kampfbahn am Örtelberg um mit unserem SVB die Klingen zu kreuzen.

An diesem Sonntag war der Co Mervan Samraoglu wieder anwesend, um sein Team zu betreuen. Es mussten wieder einige Umstellungen vorgenommen werden, da neben Anil Aksoy auch Erdem Sahin verletzungsbedingt fehlten. Daneben hatte sich Mert Samraoglu urlaubstechnisch abgemeldet.  Glücklicherweise meldete sich inzwischen mit Timo Kayser ein weiter Stürmer zurück. Um die notwendige Stabilität in der Innenverteidigung zu gewährleisten, erklärte sich unser Jürgen Karg bereit, auszuhelfen.

Mit dem Anpfiff liesen unsere Jungs keinen Zweifel daran, wer der Chef auf dem Bammersdorfer Grün war. Unsere Mannschaft zeigte sich laufbereit, aggressiv, schnell und präsent. Man hatte den Eindruck, dass die Gäste sich gar nicht so recht erklären konnten, was auf dem Platz geschah.

Nach acht Spielminuten klingelte es bereits zum ersten Mal. Der starke Basti Bartak brachte den Ball aus dem rechten Halbfeld flach in die Spitze zu Timo Kayser. Der lies das Leder mit viel Übersicht einfach durch zu Heiko Netter, der wiederum den an der Strafraumgrenze postierten Aboubakr „Tito“ Omar anspielte. Tito fackelte nicht lange und schoss den Ball ins Tor. Der Schiedsrichter war jedoch der Meinung (laut Zuschauer Bernd Rudrich – der auf gleicher Höhe stand und so den perfekten Blick auf die Szenerie hatte: zurecht) Tito wäre im Abseits gestanden und pfiff den Treffer zurück.

img-20160904-wa0006Drei Minuten später zogen unsere Jungs über die linke Seite eine wunderbare Kombination mit viel direktem Spiel (Neudeutsch heißt das wohl „One-Touch-Fußball“) auf, sodass die Gegner überhaupt keinen Zugriff bekamen. Am Ende dieser Kombinationen stand Tito, der eine schöne Flanke auf das zweite Fünfer-Eck brachte. Der mitgelaufene Timo verpasste den Ball aber knapp. Den folgenden Abstoß vom Gästegehäuse fing unser Team umgehend ab und brachten den Ball wieder zu Tito. Der  konnte sich an der Strafraumgrenze durchsetzen und ballerte die Murmel humorlos in die Maschen. So führte der SVB schon nach 12 Minuten – völlig ungewohnt für die Zuschauer – mit 1:0.

img-20160904-wa00075 Minuten später gelang unserem Team ein Treffer aus der Rubrik „Kuriositäten im Amateur-fußball“. Die Gäste versuchten mit zunehmender Verzweiflung einen Angriff über ihre rechte Seite aufzubauen. Die Gastgeber setzten sie aber so unter Druck (Ja, das liest Du gerne, Coach), dass ein Rückpass zum Keeper gespielt wurde. Einen Sekundenbruchteil stand plötzlich alles still und alle schienen mit der Situation zufrieden. Einen weiteren Sekundenbruchteil später riefen Trainer, Betreuer, Zuschauer und auch einige Spieler „Drauf“ und/oder „Druck“ durcheinander und plötzlich stürmten drei Angreifer gleichzeitig auf den armen und sichtlich mit der Situation überforderten Torhüter zu. Da seine Verteidiger nicht so schnell reagierten kamen auf ihn von rechts Tito, von links Timo und aus der Mitte Furkan Hosaf herangestürmt. Der Keeper versuchte den Ball nach vorne zu schlagen, aber die Angreifer waren zu schnell. Furkan sprang in den Befreiungsschlag, wurde angeschossen und von seinem Rücken sprang der Ball ins Tor. Sowas bekommt man auch nicht allzu oft zu sehen. Nun die Preisfrage: Kriegt der Torhüter einen Assist gutgeschrieben? Spaß beiseite, der arme Kerl wäre am liebsten im Erdboden versunken.

img-20160904-wa0008Irgendwie war an diesem Sonntag „Slapstick-Day“. Zwei Minuten nach dieser Aktion entwickelten die Gäste einen Angriff über ihre linke Seite. Ungefähr in der Mitte der Bammersdorfer Hälfte kam Timo dazwischen und konnte sich den Ball sichern. Er stürmte mit der Kugel am Fuß nach vorne und bediente in sehenswerter Weise Tito, der von links in den Strafraum und auf den Torhüter zulief. Diesen lies er aussteigen und war dann zu uneigennützig. Er spielte den Ball auf den mitgelaufen Heiko  – der schob ein und prompt kam der Pfiff wegen Abseitsposition. Wir können nicht zweifelsfrei feststellen, ob diese Entscheidung korrekt war, oder der Ball vielleicht doch rückwärts gespielt oder Heiko hinter dem Ball war. Fakt war: Vier Tore geschossen und nur zwei auf der Anzeige!

img-20160904-wa0009Zwei Minuten später sahen wir den nächsten Angriff aus der Rubrik „Slapstick-Day“. Die SG versuchte von hinten heraus zu spielen, der Angriff wurde abgefangen, quer auf Heiko gespielt, der alleine auf den Torhüter zulaufen konnte. Er schloss aber nicht – wie schon oft erfolgreich praktiziert – selbst ab, sondern legte quer zu Tito. Dem versprang der Ball, weshalb er den Torhüter ausspielen musste. Dann war aber der Winkel zu spitz, sodass er zurücklegen musste. Mittlerweile war die Defensivabteilung der Gäste zurückgeeilt. Es wurde noch quer gelegt und irgendwann war es dann Timo, der ab- und leider auch verzog.

img-20160904-wa0010Es folgten weitere Chancen durch Tito und Basti Bartak, bis unser Team in der 35. Minute einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen bekam. Der Ball kam an der Seite des Strafraums herunter, wo sich Tito die Murmel zwischen drei Gegnern schnappte und an der Grundlinie in den Strafraum zog. Die Gäste zogen dann ebenfalls – und zwar die Notbremse. Zum fälligen Elfmeter trat dann Timo Kayser an. Nun muss man wissen, dass Strafstöße bisher nicht gerade zu den Königsdisziplinen unseres Teams zählen. Timo blieb dieser noch jungen Tradition treu und schoss den Elfer entsprechend schlecht, sodass der Keeper sich auszeichnen und den Ball halten konnte. Nach 38 Minuten erfolgte die ersten Aktion der Gäste, die man mit viel gutem Willen als Abschlussversuch werten kann. Die Gefährlichkeit dieses Schusses war aber für Tor und Eckfahne ca. gleich hoch.

img-20160904-wa0011Irgendwie hatte der verschossene Elfer aber einen Bruch in das Spiel unserer Elf gebracht. Nach der Pause begannen die Jungs irgendwie schläfrig in der zweiten Hälfte. Es wurden zwar Chancen erspielt, aber so richtig zwingend wurde das Ganze nicht mehr. Die herausgespielten Möglichkeiten wurden allesamt vergeben. Das Spiel wurde immer zerfahrener, es wurden mehr Einzelaktionen gestartet und das Fußball „spielen“ vergessen. Auch wurden den Gästen mehr Aktionen erlaubt, sodass diese mehr vom Spiel hatten.

img-20160904-wa0013Noch eine Kuriosität dieses Spieles: In der 55. Minute spielte Heiko einen sensationellen Pass durch die Schnittstelle auf Furkan, der mit Rechts abzog, der Torhüter aber hielt. Der Ball fiel Furkan wieder vor die Füße und er schlug mit Links ein derartiges Luftloch, böse Zungen behaupten es würde dort Heute noch ziehen.

img-20160904-wa0014Erwähnenswert ist noch eine Aktion der Gäste in der 71. Spielminute. Da kam der Ball ca. 35 Meter vom Tor der Hausherren entfernt zur Nummer 5 der Gäste. Der sah, dass Michael Wölfel recht weit vor der Kiste stand und versuchte den SVB-Keeper zu überlupfen. Unser Keeper schlug zwar umgehend den Rückwärtsgang ein, aber die Murmel schlug glücklicherweise an die Querlatte. Den Abpraller konnte sich Michael locker sichern.

img-20160904-wa0015Trotz der deutlich schlechteren zweiten Halbzeit war unser Team nicht wirklich in Gefahr die Partie zu verlieren, dazu waren die Gäste einfach nicht stark genug.

img-20160904-wa0016Stimmen zum Spiel:
Ilker Toplar (Zuschauer und künftige Verstärkung unseres Teams):
Ich finde, wir haben die Partie von Anfang an dominiert. Nach dem 2:0 haben wir uns ein bisschen ausgeruht , das 2. Tor war auch ein bisschen glücklich. Wir haben gezeigt, dass wir auf die Einzelspieler nicht so richtig angewiesen sind und als Team erfolgreich sein können.