Schlagwort: Spielbericht

16.10.2016 | ­ DJK Weigelshofen

Liebe Freunde des runden Leders,

zu diesem Spiel machen wir es uns einfach und holen uns den Bericht von anpfiff – wenn die Arbeit schon gemacht wurde, muss man diese ja nicht noch mal selber machen 😉

Bammersdorfer Rasselbande punktet weiter  
(von Matthias Hofmann)

Mit dem Amtsantritt von Trainer Metin Akyol tat sich in Bammersdorf einiges. Zahlreiche Neuzugänge, darunter allein neun A­Jugendspieler des FC Burk, verstärkten den Kader des B­Klassisten. Und das Konzept „Jugend forscht“ ging auf. Akyols junge Wilde mischten zum Saisonstart die Liga auf, aus zehn Spielen holte der Absteiger 28 Punkte. Im Duell mit der DJK Weigelshofen sollte die weiße Weste sauber bleiben, personell gestaltete sich die Situation nur auf einer Position schwierig. Im Tor fielen mit Ahmet Akyol (Kreuzbandriss) und Michael Wölfel (Mittelfußbruch) zwei Torhüter aus, Spielertrainer Metin Akyol verletzte sich beim Aufwärmen am Finger. Somit musste mit Egemen Sahin ein Feldspieler in den Kasten. Auf der Gegenseite war die Liste der Ausfälle um einiges länger. Krankheits­, verletzungs­ und berufsbedingt fehlten der DJK Weigelshofen zahlreiche Spieler. Auch die Gäste mussten auf der Torwartposition improvisieren, denn Stammkeeper Benedikt Nagengast musste Arbeiten. Zu allem Überfluss verletzte sich auch Trainer Matthias Nagengast, er laborierte an einer Muskelverletzung.

Hantal trifft ­ – Samraoglu legt nach
Bammersdorf drückte von Beginn an ordentlich aufs Gaspedal und nach sieben Minuten hätten die Hausherren bereits führen müssen. Mert Saemraoglu scheiterte an Aushilfstorwart Dominik Roppelt (1.), kurz darauf hatte Orcun Hantal doppelt Pech (4./7.) Bammersdorf dominierte das Geschehen und so kam die frühe Führung nicht überraschend. Bastian Bartak setzte sich auf dem rechten Flügel durch, seine Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Torjäger Orcun Hantal sehenswert ein (14.). Auch in der Folge bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Weigelshofen hielt kampfstark dagegen, konnte sich aber zu keiner Zeit aus der Umklammerung der Gastgeber befreien. Und so kam es, wie es kommen musste. Eine schöne Kombination landete bei Mert Saemraoglu, der vor dem Tor leicht abgefälscht zum 2:0 traf (22.). Wenig später hatten Kapitän Heiko Netter (27.) und Timo Kayser (28.) sogar den dritten Treffer auf dem Fuß, beiden Versuchen fehlte es an Präzision. Weigelshofen kam weiterhin nur schwer in Tritt und wenn bekanntlich aus dem Spiel heraus wenig funktioniert, sind Standards ein probates Mittel. Andreas Kauer schoss nach Eckball von Sebastian Kraus um Haaresbreite am Pfosten vorbei, begünstigt wurde die Großchance allerdings durch ein Luftloch eines SV­Abwehrspielers (30.). In den verbleibenden Minuten spielte dann weiter die Heinelf. Da weitere Chancen, wie ein Fernschuss von Mert Saemraoglu (36.) und ein indirekter Freistoß von Heiko Netter (43.), nicht im Tor landeten, ging Bammersdorf mit einer Zwei­Tore­Führung in die Pause.

Beide Torhüter stark -­ Samraoglu verschießt Strafstoß
Nach dem Wechsel verloren die Gastgeber etwas ihren Rhythmus, viele Auswechslungen und die bissige Weigelshofener Spielweise taten ihr Übriges hinzu. Eine starke Parade von Aushilfstorwart und Feldspieler Egemen Sahin verhinderte kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer der Gäste. Markus Birkel schoss einen Freistoß gekonnt über die Mauer, Sahin setzte zum Hechtsprung an und lenkte das Leder bravourös über den Querbalken (51.). Ein Warnschuss für Bammersdorf, das in der Folge wieder konzentrierter zu Werke ging. Die Elf von Trainer Metin Akyol schaltete wieder einige Gänge nach oben und prompt bot sich die Gelegenheit zur Vorentscheidung. Mert Saemraoglu drang in den Strafraum ein und wurde gefoult, Schiedsrichter Klaus Winkler entschied zu Recht auf Elfmeter. Entgegen der bekannten Fußballerweisheit trat der Gefoulte selbst an und schoss am Tor vorbei (68.). Am Spielgeschehen änderte der vergebene Strafstoß allerdings wenig. Die Heimelf kontrollierte weiterhin das Geschehen, Weigelshofen kam vereinzelt zu Gelegenheiten. So kam Saemraoglu kurz darauf erneut aus guter Position zum Abschluss, zielte aber nicht genau genug (68.). Im Gegenzug machten dann die Gäste nochmals auf sich aufmerksam. Der eingewechselte Jochen Löffelmann fasste sich ein Herz und zog ab, knapp ging der Ball über die Querlatte (71.). Die Zuschauer sahen ein interessantes, wenngleich einseitiges Spiel, das kurz vor Schluss beinahe nochmal spannend geworden wäre. Denn Jochen Löffelmann kam im Heimsechzehner zu Fall, zum Entsetzen der Weigelshofener blieb die Pfeife des Unparteiischen in dieser Szene stumm (78.). Für die letzte Torannäherung der DJK sorgte Sebastian Kraus, er köpfte deutlich vorbei (82.). Bammersdorf verwaltete das Ergebnis, in den letzten Sekunden schnupperten Orcun Hantal (90.+1) und Zeki Akyol (90.+5) noch am dritten Treffer, scheiterten aber an Dominik Roppelt.

anpfiff – Bildergalerie

09.10.2016 | TSV Drügendort/Tiefenstürmig 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

nun ging es also nach Drügendorf, wo der SVB bekanntlich schon viele Schlachten schlagen musste. Und nicht immer hatten wir dabei das bessere Ende für uns. Davon wussten die „Jungen Wilden“ (Zitat FT) natürlich nichts. Die Verantwortlichen aber wurden nicht müde, die Jungs darauf vorzubereiten.

Das ist scheinbar auch gut gelungen, denn die Jungs legten los wie die Feuerwehr. Und das erfolgreich. In der zweiten Minute bekam der SVB einen Einwurf auf der linken Seite zugesprochen. Ausgeführt von Mert Samraoglu zu Heiko Netter, dieser köpfte zu Mert zurück. Die Drügendorfer konnten nicht entscheidend stören und den Ball nicht klären. So blieb Mert in Ballbesitz und flankte auf Egemen „Ege“ Sahin, der die Kugel mit der Brust annahm und mit links oben in die Maschen schoss.

Ganze 3 Minuten später klingelte es schon wieder. Nach einem Einwurf für Drügendorf auf ihrer rechten Seite, machten unsere Jungs Druck gegen Ball und Gegner. Zeki „Dauerrenner“ Akyol erkämpfte durch energisches Nachsetzen die Kugel und spielte den startenden Mert schön frei. Mert zog von der linken Seite auf das Tor zu und aus spitzem Winkel ab. Den Schuss konnte der Keeper der Hausherren zwar abwehren, aber nicht aus der Gefahrenzone bringen. Orcun „Stahlschädel!“ Hantal hatte aber aufgepasst, schnappte sich den Abpraller und schob zum 2:0 ein. Spätestens jetzt sah es für alle taktischen Planungen der Hausherren sehr schlecht aus.

In der 9. Minute dann ein Ausrufezeichen der Offensive der Hausherren. Die waren in ihrem linken Mittelfeld in Ballbesitz und schlugen einen langen Diagonalball in den Strafraum. Unsere Defensive schätzte die Flugbahn der Kugel falsch ein und sprangen unter dem Ball durch. Dadurch kam ein Angreifer der Drügendorfer in spitzem Winkel ca. 5 Meter vor dem Gehäuse an den Ball. Metin „Coach“ Akyol hatte aber aufgepasst und konnte die Situation entschärfen.

In der 15. Minute erhöhten die Jungs auf 3:0. Die Jungs konnten einen aufkeimenden Angriff der Hausherren im defensiven Mittelfeld abfangen und zeigten dann blitzschnelles Umschaltspiel. Ege spielte auf den losstürmenden Heiko, der sich alleine und in hoher Geschwindigkeit auf die Reise Richtung Heimgehäuse machte. Aber Heiko behielt den Kopf oben, zog den Torhüter auf sich und hatte dennoch das Auge für den mitgelaufenen Orcun. Quergelegt, eingeschoben, 3:0.

Bei den mitgereisten Fans machte sich langsam Tiefenentspannung breit und sie genossen einfach die Show.

In der 18. Minute zeigten die Hausherren, dass sie auch noch mitzuspielen gedachten. Nico Treibl verursachte im rechten Mittelfeld ein Foul, als er einen Drügerdofer mittels gestrecktem Bein fällte. Den fälligen Freistoß schossen die Gastgeber aus ca. 25 Metern direkt auf das Tor. Der Ball sprang auf, aber der Coach in der Kiste konnte den Ball nicht sicher halten sondern lies abprallen. Daraufhin kam ein Drügendorfer zum Schuss und schlug den Ball an den Pfosten. Danach konnte die Abwehr mit vereinten Kräften und viel Tohuwabohu die Situation klären. Danach vernahmen wir an der Seite die messerscharfe Analyse eines Mittelfeldspielers des TSV: „Der Torwart ist nix.“

Mit derartigen Analysen sind regelmäßig zwei Fragestellungen verbunden.

  1. Stimmt diese Analyse tatsächlich? Und falls es stimmt, dann
  2. können wir es zu unserem Vorteil nutzen?

Und hier haben wir auch das Problem der Hausherren. Sie hatten keine Mittel gegen unsere Jungs. Die Mannschaft war zu schnell, zu stark, zu gut für das Team aus Drügendorf.

Um 13.22 Uhr analysierte der alte Taktikfuchs Rudi Fischer ebenfalls messerscharf mit: „Denna ihr Torwart is aber a nix!“. Wenige Sekunden danach brachten die SVBler einen Konter über Orcun auf der rechten Seite nach vorne. Er legte auf Mert auf, der aus ca. 11 Metern dem Keeper keine Chance ließ und zum 4:0 einschoss.

3 Minuten später setzte sich Basti Bartak auf dem rechten Flügel durch und lief allen davon. Dann zog er auf das Tor zu, legte aber quer auf Heiko Netter, der keine Mühe hatte, das Runde ins Eckige zu schieben.

In Spielminute 35 fing Basti Meth einen Ball der Drügendorfer im linken Mittelfeld ab und spielte schnell nach Vorne zu Heiko. Der setzte wiederum Mert ein. Mert schlug den Ball in den Strafraum zu Orcun. Vor ihm stand ein Verteidiger, der aber ein Luftloch schlug. Orcun bedankte sich dafür, indem er den Ball stoppte, sich den Torhüter „ausschaute“ und trocken verwandelte. Das halbe Dutzend war also voll.

Eine Minute später sah aus Sicht der Heimelf eigentlich alles vollkommen ungefährlich aus. Sie liesen den Ball in der Abwehr laufen. Dann nahm Heiko das Herz in die Hand, machte Druck auf die Abwehr und erkämpfte sich den Ball. Wo er das Spielgerät nun schon mal hatte, lief er damit direkt auf das Tor zu. Zwei Mann waren mitgelaufen und wie Heiko nun mal ist, legte er vor dem Tor quer zu Orcun. Orcun war wohl der Meinung, dass Heiko dieses Tor selbst verdient hätte und schob das Leder kurzerhand zurück zu Heiko, der auf 7:0 erhöhte.

Mit dem Stand von 7:0 für Bammersdorf ging es in die Pause.

Nach der Pause bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie davor. Unser Team bestimmte das Spiel nach belieben. In der 47. Minute war es dann wieder Mert, der am 16er angespielt wurde, mit rechts abzog und den Ball zum 8:0 in das lange Eck hämmerte.

In der 53. Minute bekam der SVB einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Zuvor wurde Orcun von gleich zwei Drügendorfern gemeinsam im Strafraum umgenietet. Zunächst sah es aus, als würde Heiko schießen, aber schließlich führte dann Nico Treibl aus und verwandelte sicher zum 9:0.

In der 64. fing unsere Defensive einen halbherzigen Angriff des TSV auf der linken Seite ab. Über Basti Meth wurde das Spiel verlagert und der Ball kam zu Nico Treibl. Nico schlug einen Diagonalball auf den zweiten Pfosten. Orcun lief ein, hebelte zum wiederholten Mal die Abseitsfalle aus und schoss das Ergebnis in den zweistelligen Bereich.

In der Spielminute 78 durften wir eine gelungene Kombination der SVBler auf der linken Spielfeldseite beobachten. Involviert waren Zeki, Timo Kayser und Mert, der dann die Murmel nach Rechts zu Orcun spielte. Es sah aus, als wäre das Zuspiel zu steil für Orcun, aber er strafte uns Lügen, erlief den Pass und legte direkt vor dem Tor quer. Zeki war mitgelaufen und markierte Treffer Nr. 11.

Kurz vor Schluss machten die Jungs das Dutzend voll. Einen schönen Angriff mit Doppelpass zwischen Heiko und Timo eröffnet, dann auf Orcun gespielt. Orcun legte quer zurück auf Heiko, der von der linken Seite kommend neben dem Pfosten einschob. Damit war der Endstand von 0:12 hergestellt.

Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, was da los ist. In BfV, Anpfiff und Zeitungen steht doch überall 0:11. Was ist denn hier nun los? Also die Menge an Toren (und Karten) hat den Schiedsrichter ein bisschen verwirrt, sodass ihm einige Details durcheinander gerieten.

Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis an die Drügendorfer Defensive: Es liegt keine Abseitsstellung vor, wenn sich der angespielte Spieler hinter dem Ball befindet.

02.10.2016 | SpVgg Reuth 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

Endlich mal wieder ein Heimspiel. Zu Besuch kam die 2. Mannschaft aus Reuth, die am Wochende zuvor einen 9:0 Kantersieg gegen die SG Pinzberg/Gosberg 2 einfahren konnte.

Auch in dieser Woche musste die Mannschaft wieder umgestellt werden. Mert Samraoglu hatte sich abgemeldet und kurzfristig fiel noch Lorenz Nix wegen einer Erkältung aus. Daneben war Oguz „Ogi“ Akyol kurzfristig verhindert.

Da unser Michael Wölfel noch an seinem Mittelfußbruch und Ahmet Akyol an seinem Kreuzbandriss laborieren stand wieder der Coach im Tor.

Mit dem Anpfiff und neuen Trikots liesen unsere Jungs keinen Zweifel daran, wer der Chef auf dem Bammersdorfer Grün war. Bereits in der zweiten Spielminute zog Orcun Hantal auf das Tor, konnte aber aus spitzem Winkel nicht verwandeln. Fünf Minuten später wurde über rechts wiederum Orcun mit einem langen Ball angespielt. Er nahm den mitlaufenden Basti Bartak mit, der in den Strafraum zog. Dort legte er noch einmal quer auf den heute im Sturm aufgebotenen Tunahan Dinler, der aber verzog.

Im Folgenden entwickelte sich ein Spiel, das der SVB insgesamt zwar beherrschte, was die Reuther vom Mitspielen jedoch nicht abhielt. Die Gäste versuchten ihrerseits Konter zu spielen, was aber nicht wirklich gelang. Die Bammersdorfer Abschlüsse hingegen waren allesamt zu unpräzise oder zu harmlos.

In Minute 30 schnappte sich dann Heiko Netter den Ball in zentraler Position und zog Richtung rechte Strafraumseite. Zwei Reuther versuchten ihn zu foulen, schafften es aber nicht. Den Abschluss konnte der Reuther Keeper halten und zur Ecke abwehren. Die anschließende Ecke wurde aus dem Strafraum rausgeköpft und kam zu Zeki „Mir ist der Platz zu kurz“ Akyol der mit dem Ball am Fuß in den 16er zog. Dort wurde er gelegt und folgerichtig gab es Strafstoß.
reuth1Wie der aufmerksame Leser wissen wird, war die bisherige Ausbeute bei Elfern nicht sonderlich befriedigend, weshalb die Entscheidung die anwesenden Fans nicht wirklich beruhigte. Heiko Netter stellte sich der Verantwortung und verwandelte zum 1:0 und erlöste damit die Zuschauer.

Unsere Elf machte weiter. Schon zwei Minuten später gab es die nächste Chance für den SVB. Es entstand aus einem Gewühl im Strafraum, der Ball wurde ein paar mal hin und her gespielt und kam dann zu Mervan „Co“ Samraoglu. Der stand mir dem Rücken zum Tor, drehte sich und zog ab. Der Torhüter konnte aber halten. Ca. 30 Sekunden danach dann die folgende Szene. Reuth hatte Einwurf auf der linken Seite. Der Ball wurde abgefangen und kam über Zeki „Dauerläufer“ Akyol zu Heiko Netter. Der zog in die Mitte und legte auf Orcun ab, der wiederum Tunahan „Tuni“ Dinler bediente.

Tuni schob den Ball dann überlegt am Keeper vorbei zum 2:0 in die Maschen.reuth2Mit dem Stand von 2:0 ging es zum Pausentee. Nach der Pause machten unsere Jungs da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Sie waren fleissig und bemüht, aber letztendlich machten sie zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Reuth versuchte im zweiten Durchgang vor allem im Mittelfeld kompakter zu stehen, was aber auch nicht viel brachte. Sie versuchten zwar mitzuspielen, aber letztlich fehlten Ihnen die Mittel. Nach vielen vergebenen Möglichkeiten dauerte es bis zur 90. Minute, bis wieder zählbares heraus kam. Wieder war es der fleißige Zeki, der mit dem Ball am Fuß  in den Strafraum eindrang und wieder gelegt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte diesmal Orcun Hantal sicher.
reuth3reuth4Stimme zum Spiel:
Dirk Lauterbach (Dangerdirk und pausierender Keeper):
Ich finde das war eine schwache Leistung. Es hätte auch 5:0 ausgehen können und gegen Dürrbrunn hätten wir Heute verloren. Aber Drei Punkte sind Drei Punkte.

04.09.2016 | SG Leutenbach 2/Mitteleherenbach2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

zum dritten Heimspiel der Saison wagte sich die nächste Spielgemeinschaft – diesmal bestehend aus den zweiten Mannschaften aus Leutenbach und Mittelehrenbach – in die Kampfbahn am Örtelberg um mit unserem SVB die Klingen zu kreuzen.

An diesem Sonntag war der Co Mervan Samraoglu wieder anwesend, um sein Team zu betreuen. Es mussten wieder einige Umstellungen vorgenommen werden, da neben Anil Aksoy auch Erdem Sahin verletzungsbedingt fehlten. Daneben hatte sich Mert Samraoglu urlaubstechnisch abgemeldet.  Glücklicherweise meldete sich inzwischen mit Timo Kayser ein weiter Stürmer zurück. Um die notwendige Stabilität in der Innenverteidigung zu gewährleisten, erklärte sich unser Jürgen Karg bereit, auszuhelfen.

Mit dem Anpfiff liesen unsere Jungs keinen Zweifel daran, wer der Chef auf dem Bammersdorfer Grün war. Unsere Mannschaft zeigte sich laufbereit, aggressiv, schnell und präsent. Man hatte den Eindruck, dass die Gäste sich gar nicht so recht erklären konnten, was auf dem Platz geschah.

Nach acht Spielminuten klingelte es bereits zum ersten Mal. Der starke Basti Bartak brachte den Ball aus dem rechten Halbfeld flach in die Spitze zu Timo Kayser. Der lies das Leder mit viel Übersicht einfach durch zu Heiko Netter, der wiederum den an der Strafraumgrenze postierten Aboubakr „Tito“ Omar anspielte. Tito fackelte nicht lange und schoss den Ball ins Tor. Der Schiedsrichter war jedoch der Meinung (laut Zuschauer Bernd Rudrich – der auf gleicher Höhe stand und so den perfekten Blick auf die Szenerie hatte: zurecht) Tito wäre im Abseits gestanden und pfiff den Treffer zurück.

img-20160904-wa0006Drei Minuten später zogen unsere Jungs über die linke Seite eine wunderbare Kombination mit viel direktem Spiel (Neudeutsch heißt das wohl „One-Touch-Fußball“) auf, sodass die Gegner überhaupt keinen Zugriff bekamen. Am Ende dieser Kombinationen stand Tito, der eine schöne Flanke auf das zweite Fünfer-Eck brachte. Der mitgelaufene Timo verpasste den Ball aber knapp. Den folgenden Abstoß vom Gästegehäuse fing unser Team umgehend ab und brachten den Ball wieder zu Tito. Der  konnte sich an der Strafraumgrenze durchsetzen und ballerte die Murmel humorlos in die Maschen. So führte der SVB schon nach 12 Minuten – völlig ungewohnt für die Zuschauer – mit 1:0.

img-20160904-wa00075 Minuten später gelang unserem Team ein Treffer aus der Rubrik „Kuriositäten im Amateur-fußball“. Die Gäste versuchten mit zunehmender Verzweiflung einen Angriff über ihre rechte Seite aufzubauen. Die Gastgeber setzten sie aber so unter Druck (Ja, das liest Du gerne, Coach), dass ein Rückpass zum Keeper gespielt wurde. Einen Sekundenbruchteil stand plötzlich alles still und alle schienen mit der Situation zufrieden. Einen weiteren Sekundenbruchteil später riefen Trainer, Betreuer, Zuschauer und auch einige Spieler „Drauf“ und/oder „Druck“ durcheinander und plötzlich stürmten drei Angreifer gleichzeitig auf den armen und sichtlich mit der Situation überforderten Torhüter zu. Da seine Verteidiger nicht so schnell reagierten kamen auf ihn von rechts Tito, von links Timo und aus der Mitte Furkan Hosaf herangestürmt. Der Keeper versuchte den Ball nach vorne zu schlagen, aber die Angreifer waren zu schnell. Furkan sprang in den Befreiungsschlag, wurde angeschossen und von seinem Rücken sprang der Ball ins Tor. Sowas bekommt man auch nicht allzu oft zu sehen. Nun die Preisfrage: Kriegt der Torhüter einen Assist gutgeschrieben? Spaß beiseite, der arme Kerl wäre am liebsten im Erdboden versunken.

img-20160904-wa0008Irgendwie war an diesem Sonntag „Slapstick-Day“. Zwei Minuten nach dieser Aktion entwickelten die Gäste einen Angriff über ihre linke Seite. Ungefähr in der Mitte der Bammersdorfer Hälfte kam Timo dazwischen und konnte sich den Ball sichern. Er stürmte mit der Kugel am Fuß nach vorne und bediente in sehenswerter Weise Tito, der von links in den Strafraum und auf den Torhüter zulief. Diesen lies er aussteigen und war dann zu uneigennützig. Er spielte den Ball auf den mitgelaufen Heiko  – der schob ein und prompt kam der Pfiff wegen Abseitsposition. Wir können nicht zweifelsfrei feststellen, ob diese Entscheidung korrekt war, oder der Ball vielleicht doch rückwärts gespielt oder Heiko hinter dem Ball war. Fakt war: Vier Tore geschossen und nur zwei auf der Anzeige!

img-20160904-wa0009Zwei Minuten später sahen wir den nächsten Angriff aus der Rubrik „Slapstick-Day“. Die SG versuchte von hinten heraus zu spielen, der Angriff wurde abgefangen, quer auf Heiko gespielt, der alleine auf den Torhüter zulaufen konnte. Er schloss aber nicht – wie schon oft erfolgreich praktiziert – selbst ab, sondern legte quer zu Tito. Dem versprang der Ball, weshalb er den Torhüter ausspielen musste. Dann war aber der Winkel zu spitz, sodass er zurücklegen musste. Mittlerweile war die Defensivabteilung der Gäste zurückgeeilt. Es wurde noch quer gelegt und irgendwann war es dann Timo, der ab- und leider auch verzog.

img-20160904-wa0010Es folgten weitere Chancen durch Tito und Basti Bartak, bis unser Team in der 35. Minute einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen bekam. Der Ball kam an der Seite des Strafraums herunter, wo sich Tito die Murmel zwischen drei Gegnern schnappte und an der Grundlinie in den Strafraum zog. Die Gäste zogen dann ebenfalls – und zwar die Notbremse. Zum fälligen Elfmeter trat dann Timo Kayser an. Nun muss man wissen, dass Strafstöße bisher nicht gerade zu den Königsdisziplinen unseres Teams zählen. Timo blieb dieser noch jungen Tradition treu und schoss den Elfer entsprechend schlecht, sodass der Keeper sich auszeichnen und den Ball halten konnte. Nach 38 Minuten erfolgte die ersten Aktion der Gäste, die man mit viel gutem Willen als Abschlussversuch werten kann. Die Gefährlichkeit dieses Schusses war aber für Tor und Eckfahne ca. gleich hoch.

img-20160904-wa0011Irgendwie hatte der verschossene Elfer aber einen Bruch in das Spiel unserer Elf gebracht. Nach der Pause begannen die Jungs irgendwie schläfrig in der zweiten Hälfte. Es wurden zwar Chancen erspielt, aber so richtig zwingend wurde das Ganze nicht mehr. Die herausgespielten Möglichkeiten wurden allesamt vergeben. Das Spiel wurde immer zerfahrener, es wurden mehr Einzelaktionen gestartet und das Fußball „spielen“ vergessen. Auch wurden den Gästen mehr Aktionen erlaubt, sodass diese mehr vom Spiel hatten.

img-20160904-wa0013Noch eine Kuriosität dieses Spieles: In der 55. Minute spielte Heiko einen sensationellen Pass durch die Schnittstelle auf Furkan, der mit Rechts abzog, der Torhüter aber hielt. Der Ball fiel Furkan wieder vor die Füße und er schlug mit Links ein derartiges Luftloch, böse Zungen behaupten es würde dort Heute noch ziehen.

img-20160904-wa0014Erwähnenswert ist noch eine Aktion der Gäste in der 71. Spielminute. Da kam der Ball ca. 35 Meter vom Tor der Hausherren entfernt zur Nummer 5 der Gäste. Der sah, dass Michael Wölfel recht weit vor der Kiste stand und versuchte den SVB-Keeper zu überlupfen. Unser Keeper schlug zwar umgehend den Rückwärtsgang ein, aber die Murmel schlug glücklicherweise an die Querlatte. Den Abpraller konnte sich Michael locker sichern.

img-20160904-wa0015Trotz der deutlich schlechteren zweiten Halbzeit war unser Team nicht wirklich in Gefahr die Partie zu verlieren, dazu waren die Gäste einfach nicht stark genug.

img-20160904-wa0016Stimmen zum Spiel:
Ilker Toplar (Zuschauer und künftige Verstärkung unseres Teams):
Ich finde, wir haben die Partie von Anfang an dominiert. Nach dem 2:0 haben wir uns ein bisschen ausgeruht , das 2. Tor war auch ein bisschen glücklich. Wir haben gezeigt, dass wir auf die Einzelspieler nicht so richtig angewiesen sind und als Team erfolgreich sein können.

28.08.2016 | SG Thuisbrunn 2 – Egloffstein 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

zum zweiten Heimspiel der Saison durften wir mit der SG Thuisbrunn2/Egloffstein2 eine bis dato ebenfalls verlustpunktfreie Mannschaft unter der brennenden Bammersdorfer Sonne begrüßen.

Die Voraussetzungen waren für unsere Jungs nicht gerade optimal. Schließlich war nicht nur Headcoach Metin Akyol urlaubstechnisch verhindert, der Co-Trainer Mervan Samraoglu musste am Sonntag seinem Broterwerb nachgehen. Von daher war es an der Seitenlinie auf der Heimmannschaft außergewöhnlich still. Daneben mussten einige Umstellungen im Team vorgenommen werden, sodass Anil Aksoy auf die Sechs rückte und Basti Meth mit Egemen „Ege“ Sahin die Innenverteidigung bilden musste.

Das Spiel begann nicht nur akustisch sehr ruhig. Die ersten Minuten erlebten die Zuschauer ein doch sehr gemächliches beginnendes Match, in dem der SVB viel Wert auf Ballbesitz und -kontrolle legte.

In der 4. Spielminute dann das erste Lebenszeichen unserer Mannen. Ein Einwurf auf der rechten Seite auf Ege, der den Ball über den kompletten Strafraum spielte. Der Ball wurde geholt und über Mert und Tito kam die Murmel zu Heiko Netter, der aus zentraler Position zum Schuß kam. Dieser wurde aber ins Toraus gebockt. Die anschließende Ecke führte zu einem Kopfball, den Anil „Stahlschädel“ Aksoy neben die Kiste setzte.

In Minute Numero 7 brachte Rechtsverteidiger Oguz „Ogi“ Akyol erst mal den Gegner ins Spiel. Völlig unbedrängt spielte er einem der Gäste den Ball direkt in die Füße. Der folgende Angriff der Gäste führte aber nur zu einem Weitschuss, der in Punkto Zielgenauigkeit auf einer Skala von 1-10 eine glatte 11 verdient hatte.

Zwei Minuten später legte Anil „Holzhacker“ Aksoy einen Gast kurz nach der Mittellinie. Der Freistoß flog in die Mitte, wo ein SG-ler zum Abschluss kam, der glücklicherweise harmlos auf den Kasten segelte und von Michael Wölfel locker aufgenommen werden konnte.

Im direkten Gegenzug wurde ein langer Pass auf Aboubakr „Tito“ Omar gespielt, der aus spitzem Winkel den Abschluss suchte. Eine Ablage in den Strafraum wäre wohl die bessere Alternative gewesen.

So ging es weiter und unsere Jungs hatten mehr vom Spiel. Die Gäste versuchten clever zu verteidigen, was aber nicht immer gelang. In der 16. Minute erhielten wir nach klarem Foul einen Freistoß ca. 8 Meter jenseits der Mittellinie auf der rechten Seite zugesprochen. Anil „Freistoßkönig in Ausbildung“ Aksoy übernahm und spielte den Ball in Richtung Gästegehäuse. Jeder rechnete mit einer Hereingabe und anschliessenden Kopfballduellen. Der Ball kam jedoch direkt auf den Kasten und senkte sich derart undankbar, dass der Gästekeeper sich richtig strecken musste, um das Runde über das Eckige zu bugsieren. IMG-20160828-WA0000Die Partie lief weiter und unser SVB hatte weiterhin deutlich mehr vom Spiel. Wir hatten auch die besseren Chancen, die leider allesamt ungenutzt blieben. Ob es nun ein Heber von Mert Samraoglu knapp über das Tor oder ein Weitschuß von Anil „Lattentreffer“ Aksoy war, es blieb beim 0:0.

Mit diesem Spielstand ging es zum Pausentee.

In der 50. Minute dann die Erlösung für den SVB. Wieder einmal war es Erdem Sahin, der nach langem Diagonalball, der vom gegnerischen Verteidiger unterlaufen wurde, zum Kopfball kam und den herauseilenden Keeper der SG zum Führungstreffer überlupfte. Wir bitten um Nachsicht, dass unser Außenreporter -Agent P.- nicht mehr zweifelsfrei den Passgeber nennen kann. Allerdings war dies ein teuer erkaufter Treffer. Da Erdem -wie immer- mit vollem Körpereinsatz in die Aktion ging, zerrte er sich bei der Landung nach dem Kopfball den Oberschenkel. Der Redaktion ist nicht bekannt, ob er am kommenden Sonntag gegen die SG Leutenbach2/Mittelehrenbach2 bereits wieder auflaufen kann.

IMG-20160828-WA0003Danach hatte man den Eindruck, dass beide Mannschaften der Hitze Tribut zollen mussten. Der SVB hatte zwar insgesamt mehr vom Spiel und das Geschehen spielte sich auch hauptsächlich in der Hälfte der Gäste ab, aber so richtig zwingend wurden die Chancen nicht.

In der 68. Spielminute kam nach einem Angriff über die rechte Seite der Ball nach einigen Irrungen und Wirrungen zu Heiko Netter. Der konnte sich drehen und abziehen, das Leder traf aber nur Aluminium in Form des Pfostens.

IMG-20160828-WA0004Dann mussten wir noch eine furchtbare Szene erleben. Anil „Eisenfuß“ Aksoy begab sich intensiv in den Zweikampf. Zunächst setzte er seinen Körper ein, sodass ein Thuisbrunner mal eben zwei Meter ohne Bodenberührung zurücklegte. Danach glaubte er den Ball außerhalb des gegenrischen 16ers behaupten zu müssen und warf sich in einen „Flug-Seit-Pressschlag“, der zu einem fürchterlichen Ergebnis führte. Anil hat nun ein gebrochenes Sprungbein (Fußknochen) und wird voraussichtlich bis zur Rückrunde ausfallen. So standen wir da wie die begossenen Pudel. Mit einem Tor in Führung, aber zwei Verletzten auf der Bank.

Nach einem Einwurf kam in der 77. Minute der Ball über Furkan Hosaf zu Mert. Der öffnete mit seinem Pass auf Heiko nicht nur das Spiel, er erschuf für Heiko auch die Option, mit dem Ball am Fuß auf den Gästekeeper zuzulaufen. Wie solche Situationen üblicherweise ausgehen wissen die eingefleischten SVB-Fans. Heiko lies sich diese Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte flach ins lange Eck zum 2:0.

6 Minuten vor Schluss schickte der starke Bastian Bartak mit einem guten Pass Mert auf die Reise Richtung Gästegehäuse. Der lief mit dem Ball am Fuß auf den Keeper zu. In seiner unnachahmlichen Art legte er völlig uneigennützig quer zum mitgelaufenen Heiko, der den Ball dann Problemlos zum Endstand von 3:0 einschob.

Fazit:
Selbst in der Hitze vom Sonntag sahen wir eine engagierte Mannschaft, die von der ersten bis zur letzten Minute den Sieg erringen wollte. Was sie auch taten. Und auch verdient. Aber es gibt Siege und es gibt Siege. Wenn man ein Spiel gewinnt und danach zwei Verletzte hat, schmeckt der Sieg ein wenig schal. Noch dazu wenn ein wirklich Schwerverletzter dabei ist. Dann tritt die Freude hinter das Mitgefühl zurück.

Latest News: Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, konnten für die Defensivarbeit altbekannte und weit über Bammersdorf hinaus gefürchtete Kräfte akquiriert werden. Fürchtet Euch nicht, oh Ihr SVBler, es werden andere Recken die Schlachten schlagen!

21.08.2016 | SG Pinzberg/Gosberg 2

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Berichterstatter: Agent P. Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Hallo Freunde des runden Leders,

mit etwas Verspätung melden wir uns zur Berichterstattung zurück.

Mit sechs Punkten auf dem Konto und deutlich verbesserter Organisation machten sich die Bammersdorfer nach Pinzberg auf, um die Miniserie auszubauen.

Die Bedingungen waren bestens, das Wetter passte und der Platz war in einem hervorragendem Zustand. In den Reihen des Gastgebers konnten wir mit Thomas Weigel sogar einen ehemaligen Bammersdorfer Spieler begrüßen.

Die Jungs hatten richtig Bock auf Fußball und legten direkt mal einen Kavalierstart hin. Noch innerhalb der ersten Spielminute setzte sich Erdem Sahin – heute neben Mert Samraoglu im Sturm aufgeboten – auf der linken Angriffsseite durch, flankte und der einglaufene Basti Bartak segelte um Haaresbreite unter dem Ball durch. Sonst hätte es wohl da schon geklingelt.

In der sechsten Minute dann der erste Eckball für den SVB. Ecke auf Ege und Egemen „Ege“ Sahin köpft über das Tor. Zwei Minuten später konnte die Pinzberger Defensive einen Pass von Ege auf Basti Bartak wieder nur ins Toraus klären. Die darauffolgende Ecke von der rechten Seite konnte per Kopf nach links geklärt werden, wo sich Mert der Kugel wohlwollend annahm. Seine Schußvorlage wurde in der Mitte wieder nur um Haaresbreite verpasst, der Ball aber noch auf rechts gerettet und wieder in die Mitte gebracht. Nach einem Kopfball aus dem Gewühl von Anil Aksoy landete der Ball dann im Tor und die mitgereisten Fans freuten sich bereits über den gelungenen Auftakt. Der Referee war jedoch anderer Meinung und pfiff ein Foul gegen den Torhüter der Hausherren. Also nix mit Führung sondern weiter mit Freistoß für die Gastgeber.

In Minute 13 entwickelten unsere Jungs einen Angriff über die linke Seite. Über Nico Treibl und Basti Walter wurde dann Mert auf Strafraumhöhe angespielt und gleich von den Beinen geholt. Den fälligen Freitstoß am 16er-Eck schoß der Gefoulte selbst und das Geschoss pfiff knapp am langen Pfosten vorbei. Und der Druck wurde Aufrecht erhalten. Vier Minuten später versuchten die Hausherren von hinten herauszuspielen, doch die Bammersdorfer Offensive hatte andere Pläne. Mert jagte dem Rechtsverteidiger das Leder ab und zog damit von links in den Strafraum. Er legte zurück auf Aboubakr „Tito“ Omar. Der wollte zwar abschliessen, die Pinzberger hatten jedoch eine Vollversammlung im eigenen Strafraum einberufen, sodaß durch den Wald aus Verteidigerbeinen absolut kein Durchkommen war. Daraus entwickelte sich eine Situation, die doch gewisse Slapstickelemente enthielt. Tito zu Heiko, der zurück zu Tito, teilweise Köpften sie sich den Ball sogar hin und her, bis die Murmel bei Erdem landete, der aber verzog.

In der 22. dann aus der eigenen Abwehr des SVB ein Diagonalball von Ege auf seinen Bruder Erdem. Der Ball war eine gefühlte Stunde unterwegs und hätte unseren Stürmer niemals erreichen dürfen – tat es aber doch. Erdem sicherte sich den Ball und legte auf Heiko Netter zurück. Den Abschluss konnten Schlussmann und Verteidiger der Pinzberger nur zur Ecke klären. Diese wurde abgewehrt, landete bei Tito, der legte quer auf Ege, der verzog.

Unter Rücksichtnahme auf die bereits blutverschmierte Redaktionsschreibmaschine und unter Zusicherung, dass uns wirklich Einbahnstrassenfußball geboten wurde, werden wir uns im Folgenden auf die wesentlichen Szenen beschränken.

Der Rest der ersten Halbzeit lässt sich wohl am Besten so zusammenfassen: Bammersdorf kreierte im Rhythmus von 3 bis 5 Minuten Chancen, hatte aber kein Schußglück und die wacker kämpfenden Hausherren taten was sie konnten, um das 0 : 0 in die Pause zu retten. Was auch gelang.

Glücklicherweise hatten unsere Jungs die Worte des großen deutschen Fußballphilosophen Oliver „Schoppenhauer“ Kahn verinnerlicht: „Äääähm es geht weiter, immer weiter.“

So kamen sie aus der Kabine und machten da weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten und setzten die Gastgeber weiterhin unter Druck. Die zwingenden Hundertprozentigen konnten aber nicht herausgearbeitet werden.

In der 55. Minute war es so weit. Die Pinzberger konnten den ersten Schuß in Richtung Gästegehäuse loslassen. Der war zwar für unser Tor nicht gefährlich, für die Kamineindeckung am Sportheim aber umso mehr.

Zwei Minuten später wurde es für die Heimelf dann schon brenzliger, ein Angriff aus der Bammersdorfer Abwehr heraus über Nico, Heiko und Mert endete darin, dass Mert von links in den Strafraum der Hausherren eindrang, den Abschluss aber knapp verzog. Danach legten unsere Jungs noch „a paar Scheidla“ drauf und erhöhten nochmal den Druck.

In der 71. dann endlich die Erlösung für Mannschaft und Fans. Ein Pinzberger Angriff über links wurde abgefangen von Oguz „Ogi“ Akyol, der den Ball zum startenden Erdem spielen konnte. Der platzierte einen Traumpass auf Mert, der dann mit Ball auf den guten Keeper der SG PiGo zulief und diesem keine Chance lies.

Jetzt wollten die Jungs natürlich mehr. Mittlerweile schwappten die Angriffswellen des SVB im zwei-Minuten-Takt gegen das Tor der Hausherren. Entweder hielt der gute Schlussmann oder unsere Jungs verzogen knapp.

In der 70. gelang dann Erdem der zweite Treffer für den SVB. Bei einem Angriff, der eigentlich schon abgewehrt war, landete die Kirsche beim eingewechselten Furkan Hosaf, der zu Erdem spielte. Der zog auf das rechte obere Eck ab. Der Keeper konnte zwar die Hand noch an den Ball bringen, diesen aber nicht mehr über die Latte lenken. Jetzt war der Drops gelutscht, aber unsere Jungs wollten noch mehr. In der 72. Minute erneuter Angriff über die linke Seite und Mert, der auf Heiko ablegte, der wiederum nicht lange fackelte und das Leder sofort abfeuerte. Aber der Ex-Bammersdorfer Thomas Weigel warf sich heldenhaft in die Schußbahn und verhinderte Schlimmeres.

In der 77. Minute konnte der Stärkste der Hausherren, Fabian Förstel, noch einen Angriff vor das Gehäuse von Michael Wölfel bringen. Der erste Schuss wurde geblockt, sein Nachschuss hatte dann doch eher Rückpassqualität. Das war mittlerweile Torschuss Nr. 3 der Pinzberger.

10 Minuten vor Schluss wollte Ege noch mal wissen, was der Keeper der Heimelf, Tobias Bittner, so auf dem Kasten hat. Einen Freistoß aus 38,5 m Torentfernung (mit Holzauge vermessen) hämmerte er direkt auf den Kasten. Und Tobias Bittner musste sich richtig ins Zeug legen, um dieses waffenscheinpflichtige Geschoss am Eckigen vorbeizuleiten.

Unsere Jungs erhöhten die Schlagzahl aber noch einmal, sodass die „Chancenfrequenz“ auf ungefähr zwei pro Minute erhöht wurde. Vier Minuten vor Schluss leitete unser Keeper Michael Wölfel einen Angriff über die rechte Seite in Personam von Ogi und Furkan ein, in dessen Verlauf das Leder bei Heiko Netter landete. Der konnte ungehindert zentral von der 16er-Linie auf den Torwart zulaufen. Solche Dinger lässt er sich nicht nehmen und verwandelte sicher zum Endstand von 0:3.

Fazit: Wir haben ein Spiel gesehen, das unsere Jungs verdient gewonnen haben. Sie haben das Spiel über 90 Minuten dominiert, was man an der unglaublichen Anzahl von vier (ja, in Worten: Vier) Torschüssen der SG PiGo ablesen kann. Sie waren geduldig und haben den Glauben niemals verloren. Für die Zukunft und die Zuschauer dürfen sie aber dennoch ihre Chancen konsequenter ausnutzen.

Eins aber ist sicher: Jungs, es mach Spaß, Euch zuzusehen!

12.08.2016 | TSV Ebermannstadt 2

2016-08-12_bfvHead

 2016-08-12_bfvAufstellung
Berichterstatter: Mr. President Tabelle / Aufstellung: www.bfv.de

Nach dem geglückten Auftakt in Pretzfeld sahen wir nun endlich das erste Punktspiel der neu formierten Truppe auf heimischen Boden. Mit dem TSV Ebermannstadt 2 trat eine starke Mannschaft an, um mit dem SVB die Klingen zu kreuzen.

Von Beginn an zeigten die „Ebser“, dass sie nicht nach Bammersdorf gefahren waren, um als Punktelieferant aufzutreten. Der Beginn dieser Partie war von einer deutlich spürbaren Nervosität auf Seiten der Heimelf sowie einer gut sortierten und stark beginnenden Gäste-elf geprägt. Schon in dieser Phase zeigten die beiden Spitzen des TSV Ebermannstadt 2 ihre Stärken und Gefährlichkeit und sorgten in der Abwehr des SVB für ordentlich Arbeit.So holte sich Innenverteidiger Anil Aksoy in der 13. Minute bereits die gelbe Karte ab (2. Spiel – 2. Karte: Da wird doch kein zweiter Rudi Fischer heranwachsen?)

Eben jener Anil war es, der beim Eckball der Gäste in der 17. Minute eine unglückliche Figur machte. Die Ecke wurde getreten, Anil war auf Höhe des zweiten Pfosten platziert. Ein Ebermannstädter kam zum Kopfball und Anil dachte der Ball ginge am Tor vorbei, weshalb er sich wegduckte. Doch der Gegner köpfte ihn an und von seinem Rücken sprang der Ball ins Tor zur Führung der Gäste.

2016-08-12_Bild01Mit dem Rückstand schwand die Nervosität der Grünen. Plötzlich spielten sie konzentrierter und zielstrebiger. Aber auch die Gäste versuchten nachzulegen und prüften den Bammersdorfer Ersatzkeeper und Coach Metin Akyol mit einem satten und in den oberen linken Winkel platzierten Schuss aus ca. 25 Metern (22.). Den konnte der Coach aber gut entschärfen.

In der 25. Minute entwickelten unsere Jungs einen Angriff durch die Mitte, bei dem Orcun Hantal den Ball etwa fünf Meter hinter dem Mittelkreis in der gegnerischen Hälfte erhielt. Obwohl von zwei Gegenspielern bedrängt, konnte er den Ball noch in Richtung des gegnerischen Strafraums weiterspitzeln und so den heranstürmenden Mert Samraoglu bedienen. Der lief von der linken Seite ein, nahm den Ball mit, lief noch ein, zwei Meter in den Strafraum und zog dann ab und drosch den Ball humorlos in die Maschen. Dem guten Gästekeeper, der noch versuchte den Winkel zu verkürzen lies er dabei keine Chance.

Soweit so gut. Der Ausgleich war geschafft. Die Zuschauer waren zufrieden und alles war erst mal gut. Aber nur 4 Minuten lang. Dann behaupteten die Gäste den Ball in ihrem starken Mittelfeld und spielten über links auf Philipp Hölzel, der sich durchsetzte und an der linken Stafraumgrenze bis zur Grundlinie durchging. Jetzt ist ja unser Verteidiger Oguz-Can „Ogi“ Akyol wirklich schon schnell, aber Philipp Hölzel war noch schneller. So flankte er von der Grundlinie auf das zweite Fünfereck, wo ein Abnehmer der „Ebser“ bereit stand und abzog. Diesen Schuss konnte der Coach zwar noch halten, aber der Ball prallte in die Mitte, wo Okan Kilic eingelaufen war und den Ball dann zur erneuten Gästeführung einschob (29.).

2016-08-12_Bild02In der 30. Minute kam dann Erdem Sahin, der verspätet eintraf, ins Spiel. Man hatte den Eindruck, dass sofort ein Ruck durch die Mannschaft ging und unser Spiel mehr Struktur erhielt. In der 37. Minute wurde Erdem von den Gegnern gelegt, so dass es zu einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam. Der Gefoulte brachte den Ball selbst vor das Tor, wo Anil zwar zum Schuß kam, aber nur seinen schwächeren Linken einsetzen konnte. Zudem traf er den Ball nicht richtig. Letztlich landete die Murmel bei Orcun, der versuchte, das Runde ins Eckige zu schieben, aber verzog.
Als Alle schon dachten, der Ball würde ins Aus rollen, holte sich Erdem das Leder noch einmal und versuchte es erneut scharf vor das Tor zu spielen, aber der aufmerksame Torhüter Kevin Anger sicherte den Ball für seine Mannschaft.

2016-08-12_Bild03Drei Minuten später konnte die Gästedefensive den starken Mert nur mit einem Foul am 16er-Eck vom Ball trennen. Den Freistoß schoss wiederum Erdem und alle rechneten mit einer indirekten Ausführung. Alle, außer dem Schützen. Der visierte das kurze Dreieck an und verzog nur knapp.

Ja, Ihr lest richtig, der SVB hatte nun insgesamt mehr vom Spiel und drängte auf den Ausgleich. Doch die Gäste blieben mit ihren schnellen Stürmern gefährlich und bereiteten der nun gut sortierten SVB-Defensivabteilung immer wieder Arbeit. So ging es beim Stand von 1:2 zum Pausentee.

Nach der Pause begann der SVB etwas schläfrig und brauchte wieder ein paar Minuten, um richtig Fahrt aufzunehmen. Dann aber richtig. Schließlich war es in der 57.Spielminute, als Mert den Ball Richtung „Ebser“ Strafraum trieb und dann den kreuzenden Orcun bediente. Der zog von der linken Seite in den 16er, lief noch ein paar Meter und schoss die Kirsche stramm ins lange untere Eck zum erneuten Ausgleich.

Danach verflachte das Spiel ein bisschen, hatte aber trotzdem seine Highlights. Beispielsweise in der 60. Minute, als Egemen „Ege“ Sahin einen langen Ball auf den einsprintenden Mert schlug. Der Ball kam zwischen Abwehrkette und herauseilendem Torhüter zu Mert, der den Ball direkt lupfte. Aber leider nicht nur über den Keeper sondern auch über den Kasten.

Nun ist es an der Zeit, unseren Coach und Aushilfstorhüter noch einmal lobend zu erwähnen (und nein, Metin, mehr als zwei Lobe gibt es in einem Bericht nicht).In der 70. Minute setzten die Gäste noch einmal ein Zeichen, als sie einen Angriff durch die Mitte entwickeln konnten. Die Bammersdorfer Verteidigung verrichtete ihre Arbeit in diesem Fall suboptimal, wodurch ein Angreifer der Gäste zentral aus ca. 18 Metern recht frei zum Schuss kam. Unser Keeper konnte die Murmel aber noch aus dem Gambel kratzen.

Eine Minute später kam es zu einem großen Aufreger. Der Ebser Stürmer Hölzel wurde angespielt und versuchte erneut auf links durchzugehen und wurde von Ogi verfolgt und im Zweikampf an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Da war mit Sicherheit ein Foul dabei. Ob dieses Foul nun im oder am Strafraum geschah, vermag unser Außenreporter aufgrund seiner Position nicht zu beurteilen. Die Gästebetreuer sahen einen klaren Elfmeter vorliegen und echauffierten sich entsprechend, als der Schiedsrichter einen Freistoß außerhalb gab. Ein Betreuer sah daraufhin den roten Karton und durfte das Spielfeld vorzeitig verlassen. Was er aber auch problemlos tat. Der Freistoß verpuffte und führte zu einem Konter der Hausherren, bei denen Mert aber den letzten Pass auf den mitgelaufenen Heiko Netter – der dabei in der 72. Minute noch einen Sprint über den ganzen Platz hinlegte – einen Tick zu steil spielte, sodass der Torhüter sich das Leder sichern konnte.

2016-08-12_Bild04In der 90. Spielminute sorgte Erdem für den krönenden Abschluss dieser Partie. Erneut bekamen die Bammersdorfer einen Freistoß zugesprochen. Aus halblinker Position, ca. 8 Meter in Verlängerung der Strafraumecke, trat er zur Ausführung an. Die Mauer war gestellt, der Torhüter bereit und Erdem schlug den Ball mit einem Kunstschuss über Mauer und Keeper an die Unterkante der Latte und zum Siegtreffer ins Netz.

Fazit: Wir haben ein Spiel sehen dürfen, in dem unsere Mannschaft Kampfgeist und Moral gezeigt hat. Das Spiel wurde mit offenem Visier auf gutem Niveau geführt. Man hatte das Gefühl, dass unsere Mannschaft jetzt richtig in der Liga angekommen ist.

Stimmen zum Spiel:

Rudi Fischer (Zuschauer): In erster Linie zähle ich Ebermannstadt 2 zu den Favoriten um den Aufstieg, auch nach der Leistung, die sie hier geboten haben. In der ersten Hälfte war ich vom SVB ein bisschen enttäuscht, weil wenig Fußball „gespielt“ und viel „Kick and Rush“ praktiziert wurde. Das haben sie aber nach dem 1:1 Anschlusstreffer gut verbessert. Aus der Pause sind sie etwas schläfrig gekommen, haben sich aber dann zusammen gerissen und verdient das 2:2 gemacht. Nach dem Ausgleich haben sie aber unverständlicher Weise wieder etwas nachgelassen und den Gegner nicht weiter unter Druck gesetzt, obwohl die Kraft vorhanden war, wie man in der Schlussphase sehen konnte. Da haben sie das Zepter übernommen, die Ebermannstädter in die eigene Hälfte zurück gedrückt und mit einem hervorragend geschossenen, platzierten Freistoß verdient den ersten Heimsieg eingefahren.

Metin Akyol (Coach): Starkes Spiel, starke Mannschaft. Die waren läuferisch sehr gut, haben in der ersten Halbzeit die Kugel schön laufen lassen. Danach hat bei Ihnen langsam die Kraft nachgelassen. Wir konnten unsere Kraft konstant halten. Wir haben dann am Schluss verdient gewonnen. Traumtor vom Erdem.

Michael Drummer (Trainer TSV Ebermannstadt 2): Das war für die Klasse auf jeden Fall ein richtig intensives Spiel, ein richtig gutes Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben natürlich unglücklich verloren mit so einem Tor am Schluss dann noch und Glückwunsch an beide Mannschaften für diese Leistung. Wir freuen uns auf das Rückspiel.

Zittersieg

SVB-Vestenbergsgreuth01

SVB-Vestenbergsgreuth01-Aufstellung SVB-Hausen01-Tabelle
Berichterstatter: Mr. Vice-President Klaus Braun Aufstellung / Tabelle: www.bfv.de

An diesem Sonntag stand also das letzte Spiel für unsere Mannen an. Es musste in Vestenbergsgreuth angetreten werden. Trotz der großen Entfernung und somit fast 40 Minuten Fahrzeit war die Bammersdorfer Fangemeinde deutlich in der Überzahl. Da die sehr schöne Sportanlage außer- und oberhalb der Gemeinde liegt, war es dort nicht nur sehr kalt, sondern es wehte den Anwesenden auch noch ein unangenehmer Wind um die Ohren. Unsere Jungs waren gewarnt, da selbst der Tabellenführer aus Möhrendorf hier nur ein mageres 2:1 mitnehmen konnte.

So waren alle froh, dass unser Topscorer Patrick „Buddy“ Gnad wieder mit auflaufen konnte. Aber auch der nach Wadenbeinbruch wieder genesene Christian Knorr konnte erstmalig wieder den Kader verstärken.

Scheinbar war es auch den Spielern kalt, weshalb sie auch gleich mit viel Tempo und Bewegung loslegten. Direkt vom Anstoß weg erspielten sie sich die erste Torchance durch Martin „Koschi“ Koschmieder, der den Ball aber nicht richtig traf und verzog. In der fünften Minute dann bereits der erste erfolgreiche Angriff. Aus der Abwehr heraus spielte Christian „Lilli“ Schmitt einen schönen Ball auf Buddy, ein Verteidiger verschätzte sich leicht und Buddy kam vor dem herauseilenden Heimkeeper an den Ball. Mit all seiner Routine überlupfte er den Torhüter und netzte sicher zum 1:0 ein.

Nach dem Tor besann sich die Heimelf auf ihre Qualitäten und baute etwas Druck auf. Sie spielten nun mit und versuchten zu egalisieren. Richtig zwingend wurde es vor dem Gästetor aber selten. In der 15. Minute erhielten sie dann ca. 30 Meter vor dem SVB-Gehäuse einen Freistoss in zentraler Position. Christian Erdel übernahm die Verantwortung und schoss den Ball direkt auf das Tor und unter die Latte zum Ausgleich. Dies nahmen unsere persönlich und legten gleich eine Schippe drauf. In der 20. Minute fing Edvin „van Damme“ Mujic einen Angriff der Heimelf ab und der Ball wurde über Dejan Bubanja und Heiko Netter zu Lilli gespielt. Der lief mit dem Leder quer zum Strafraum und zog dann ab. Den Schuß konnte der Keeper zwar blocken, aber nicht festhalten. Jan Steinbrücker stand goldrichtig und köpfte den Abpraller über die Linie zur erneuten Führung. Danach wogte das Spiel hin und her und die Heimelf hielt gut dagegen. Dennoch konnten sie die bammersdorfer Defensivabteilung um Kai „Präsi“ Leonhardt, Daniel „Maylo“ Mayle und Daniel Ach nie so richtig in Verlegenheit bringen. Da wirkte der SVB – Sturm deutlich gefährlicher. Heimkeeper Backert musste einige Male parieren und die Kohlen aus dem Feuer holen. So verabschiedete man sich mit dem Zwischenstand von 1:2 in die Pause.

In der Pause verzogen sich aufgrund der bitteren Kälte alle in das schöne Sportheim des TSV Vestenbergsgreuth. Bis die Fans -und auch unser Außenreporter- mitbekamen, dass das Spiel bereits wieder angepfiffen wurde, hatte der SVB bereits auf 1:3 erhöht. Buddy hatte sich über die linke Seite in den Strafraum der Hausherren durchgespielt und legte vom Fünfer auf den Elfmeterpunkt und Heiko Netter zurück, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen lies und sicher verwandelte. Vier Minuten später prüfte wieder Lilli den Vestenbergsgreuther Keeper. Aus zentraler Position zog er ab, aber Backert konnte den Ball gerade noch an die Querlatte lenken. Ohnehin hatte Lilli an diesem Sonntag das Schußglück nicht für sich gepachtet. Dafür spielte er seine technischen und spielerischen Qualitäten aus. Mit einer schönen Einzelaktion spielte er sich in der 53. Minute in den Strafraum der Hausherren und legte auf Heiko Netter quer. Der umspielte noch Torwart und einen Verteidiger und schoß aus spitzem Winkel ein. Die Veteidiger der Heimelf versuchten zwar noch, den Ball am Tor vorbei zu lenken, konnten den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Spätestens jetzt war alles, was die Gastgeber für die zweite Halbzeit geplant hatten über den Haufen geworfen.

Und der SVB hatte noch lange nicht genug. Bereits drei Minuten später schepperte es schon wieder. Wieder war es Lilli, der aus dem rechten Mittelfeld den Ball halbhoch auf Buddy in der Mittelstürmerposition spielte. Der lies das Leder aber durchrutschen, wodurch es zu Koschi kam. Der zog erst quer in den Strafraum und dann ab.

In der 59. Minute durfte Christian Knorr sein Comback feiern. Coach Andi Welsch gab ihm noch den Ratschlag „Mach langsam, Chris“ mit auf den Weg. Das tat er auch und lies sich mit seinem ersten Tor eine ganze Minute Zeit. Wieder einmal konnte Edvin einen Ball abfangen und leitete diesen auf den Präsi weiter. Der schob das Spiel an und spielte dann einen Zuckerpass auf Heiko Netter. Diesmal war es Heiko Netter, der durch die Abwehr kurvte und den Ball dann auf Christian Knorr quer legte. Der hatte kein Problem, das Runde aus ca. sieben Metern ins Eckige zu schieben. Bereits zwei Minuten später gab es wieder einen Eckball für den SVB. Heiko Netter spielte kurz auf Lilli, der flankte auf Buddy am zweiten Pfosten. Buddy köpfte den Ball zurück in die Mitte und Christian Knorr versenkte den Ball per Kopf Zum 1:7. Das 8. Tor für den SVB erzielte dann wieder Buddy. Nach einem Angriff der SG erfolgte der Konter unseres Teams. Direkt in der gefährlichen Zone spielte Buddy auf Heiko Netter, der wieder zurück auf Buddy und der schob am Torwart vorbei ins Netz.

In der 86. Minute wurde wieder ein Angriff der Hausherren abgefangen und schnell der Konter eingeleitet. Präsi spielte wieder einen schönen Pass in den Sturm, diesmal zu Buddy. Der setzte sich durch, und schob am Torhüter vorbei zum Endstand ein.

Fazit:
Trotz der bitteren Kälte hat uns die Mannschaft das Herz erwärmt. Sie waren hungrig und haben das Spiel bis zum Schluss durchgezogen. Man konnte sehen, dass die Mannschaft das Fußballjahr mit einem Erfolgserlebnis beenden wollte. In der zweiten Halbzeit konnten die Hausherren das Tempo und die spielerischen Fähigkeiten unserer Mannschaft nicht mehr kompensieren. Man muss ihnen aber zugute halten, dass sie bis zum Schluss noch ein Tor nachlegen wollten und niemals unfair wurden.

Stimmen zum Spiel:
Andreas Welsch (Coach):
Tolle Leistung von meinen Jungs. Jeder hat nochmals Alles gegeben. Toller Gastgeber, die uns mit warmer Kabine empfangen haben. Der Tee zur Pause war unsere Geheimwaffe. Ein riesen Kompliment an unsere Fans, die den weiten Weg angereist sind.

Bruno Welsch (Ehrenspielführer SVB):
In der ersten Halbzeit war es ein gutes B-Klassen-Spiel auf beiden Seiten. Bammersdorf war überlegen, der Gegner hat sich aber gut gewehrt. Wir haben es verpasst, aus unseren Chancen das 3:1 und vielleicht das 4:1 nachzulegen. Der Gegner hätte vielleicht auch noch ein Tor machen können. In der zweiten Halbzeit haben wir sie etwas überrascht mit dem schnellen 3:1 und 4:1. Danach war das Spiel eigentlich erledigt und der Gegner hat aufgegeben. Sie hatten drei oder vier gute Spieler dabei, das hat man im Hinspiel schon gesehen, es war aber klar, dass sie in der zweiten Halbzeit etwas einbrechen. Unsere Mannschaft hat die letzten drei Spiele gut gespielt -mannschaftlich gut gespielt – die jungen Spieler haben sich gut entwickelt. Das Spiel war absolut verdient gewonnen, was bei dem Ergebnis ohnehin unzweifelhaft ist.

Auf, auf zum fröhlichen Jagen!

2014-11-23_Header

SVB-Hausen01-Aufstellung SVB-Hausen01-Tabelle
Berichterstatter: Mr. Vice-President Klaus Braun Aufstellung / Tabelle: www.bfv.de

Am Sonntag ging es gegen den amtierenden Tabellenführer aus Hausen. Zu diesem Zeitpunkt lag der Gast mit drei Zählern und dem etwas besseren Torverhältnis auf dem Platz an der Sonne. Der SVB hingegen hinter Möhrendorf II auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz.

Die Gäste hatten in den letzten Monaten eine beeindruckende Serie hingelegt, in deren Verlauf sie selbst die starke Reserve aus Möhrendorf bezwingen konnten.

Der SVB musste auf Topscorer Patrick „Buddy“ Gnad verzichten, der im Auftrag seines Brötchengebers eingebunden war. Dafür konnte Martin „Paule“ Paulus endlich wieder auflaufen.

Es standen sich zwei selbstbewusste Truppen gegenüber die beide keinen Grund hatten, vor dem jeweiligen Gegner in Ehrfurcht zu erstarren.

Von Beginn weg versuchten unsere Jungs Druck aufzubauen und den Gegner frühzeitig in der Spielentwicklung zu stören. Dies gelang auch ganz gut, was bald zu ersten Chancen für den SVB führte. Als sich in der 16. Spielminute Martin „Koschi“ Koschmieder auf der rechten Seite durchsetzen und den Ball in die Zentrale und Richtung Sechzehner auf Dejan Bubanja spielen konnte, nahm der den Ball mit und drang weiter in Richtung Gästekasten vor. Dort wurde er heftig umgerissen, rappelte sich aber sofort hoch und versuchte weiterzuspielen. Die Hausener Verteidigung konnte Dejan zwar vom Ball trennen, das Leder landete aber vor den Füßen von Jan Steinbrücker. In dessen Schuß warf sich der Gästeverteidiger und Ex-Bammersdorfer Daniel Krämer und fälschte den Ball unhaltbar in das eigene Tor ab.

Somit war für Mannschaft und Fans erst mal die Welt in Ordnung. Gerade für die Fans hätte es gerne so weitergehen können. Die Spielvereinigung indes hatte andere Pläne. Sie steckten den Gegentreffer weg, machten weiter und versuchten nun ihrerseits Druck aufzubauen. Oder aber auch gefährliche Konter zu fahren. In der 33. Spielminute war es einer dieser Konter, der die Situation komplett auf den Kopf stellte. Nach einer Ecke für Bammersdorf schalteten die Gäste schnell um und versuchten einen ihrer Stürmer in Richtung Dirk „Dangerdirk“ Lauterbach auf die Reise zu schicken. Jürgen Karg war am Mann und bedrängte diesen während Kai „Präsi“ Leonhardt zur Klärung herbeieilte. Blöderweise schoss Kai den sicherheitshalber noch hochspringenden Jürgen an und der Ball prallte dem gegnerischen Stürmer wieder vor die Füße. Jürgen tat also was er tun musste und riss den Gegenspieler um. Da er in dieser Situation letzter Mann war, durfte er zur Belohnung den roten Karton sichten und vorzeitig duschen.

Plötzlich war jegliche Sicherheit aus der Bammersdorfer Mannschaft verschwunden. Es wurde fahrig und unsicher gespielt, selbst leichte Bälle wurden vermurkst. Die Phase bis zur Pause gehörte unstrittig den Gästen.

Als sich kurz vor der Pause die Hausherren wieder daran erinnerten, dass sie eine so schlechte Mannschaft nicht sind und bisher für so manchen Treffer gut waren, geschah was geschehen musste. In der 45. Minute brachten die Gäste unmittelbar nach einer Torchance der SVBler einen Konter durch, der Hausener Stürmer Christopher Oswald wurde vor dem SVB-Kasten freigespielt und netzte sicher ein.

Den Zuschauern schwante schon das Schlimmste und viele hätten wohl keinen Pfifferling mehr auf den SVB gegeben, doch wieder einmal haben die Coaches in der Kabine scheinbar den richtigen Ton getroffen und die richtigen Worte gefunden.

Nach der Pause kam der SVB deutlich defensiver aus der Kabine. Sie sicherten vordringlich nach Hinten ab und liesen den Gästen mehr Raum zum Spielaufbau und somit auch mehr Spielanteile. Diese bauten nun in Überzahl deutlich mehr Druck auf und tauchten häufiger vor dem Tor der Hausherren auf. Allerdings standen ihnen die eigene Zielgenauigkeit und ein glänzend aufgelegter Dangerdirk im Weg. Alles, was nicht von der eigenen Abwehr abgeräumt wurde oder daneben ging, war an diesem Sonntag sichere Beute für unseren Schlussmann.

Dann kam die 69. Spielminute und mit ihr das womit Niemand wirklich rechnen konnte. Die Spielvereinigung Hausen führte einen Eckball von der rechten bammersdorfer Seite zu weit – also über Freund und Feind hinweg – aus und jeder dachte, der Ball ginge ins Seitenaus. Jeder, bis auf Dejan Bubanja. Der erlief den Ball noch vor der Linie, behielt den Kopf oben und passte auf Daniel „Maylo“ Mayle. Der wiederum sah Heiko Netter an der Grenze zur gegnerischen Hälfte und setzte ihn ein. Heiko schnappte sich die Murmel und stürmte unaufhaltsam aber verfolgt von Daniel Krämer in Richtung Gästekasten. Im gegnerischen Strafraum konnte der Hausener Verteidiger ihn zwar noch stellen, Heiko behielt jedoch Ball und Nerven, spielte Daniel Krämer aus und schob den Ball dann am chancenlosen Gästekeeper vorbei in die Maschen.

Mit noch zwanzig Minuten auf der Uhr und einem Mann mehr auf dem Platz fühlte sich die Hausener Truppe nun erst recht angestachelt und versuchte nun, das Spiel noch zu drehen. Doch was immer sie auch versuchten, die Mannen des SVB kämpften aufopferungsvoll und hielten dagegen. Und sie konterten mit ihren schnellen Stürmern, allen voran Koschi. Der war bei einem dieser Konter zu eigensinnig und suchte den Abschluß aus spitzem Winkel, obwohl gleich zwei Bammersdorfer mitgelaufen und frei vor dem Tor waren.

In der 84. Minute kam es wieder zu einer Ecke für Hausen von der linken Seite. Die wurde abgefangen und der Ball kam zu Christian „Lilli“ Schmitt. Er sah kurz auf und schickte dann den vorne lauernden Koschi mit einem wunderbaren Pass auf die Reise. Der setzte sich gegen die Hausener Defensive durch, lief mit dem Ball auf den Keeper zu, lies diesem keine Abwehrmöglichkeit und sorgte für das beruhigende 3:1.

Die Gäste jedoch gaben zu keiner Zeit auf und versuchten weiterhin Druck und Tore zu machen. Beinahe wäre es ihnen auch noch gelungen, da kurz nach dem 3:1 ein Hausener Stürmer einen Kopfball an den Pfosten setzte. So blieb es aber bei diesem Ergebnis.

Fazit:
Wir haben an diesem Sonntag vielleicht nicht das technisch hochklassigste Spiel unserer Mannschaft gesehen. Das emotionalste aber auf alle Fälle. Die Jungs präsentierten sich als Mannschaft und jeder kämpfte für den Anderen. Sie blieben bei aller Abwehrarbeit, die zu leisten war, immer gefährlich. Wenn man ein Spiel in Unterzahl gewinnt ist es immer verdient. Und in diesem Fall erkämpft.

Nun gilt es, in Vestenbergsgreuth nachzulegen, um den hart erkämpften zweiten Tabellenplatz nicht gleich wieder abzugeben!

Ride on! Ride on!

Stimmen zum Spiel:

Matthias Kaube (Coach SpVgg Hausen II):
Die bessere Mannschaft wart Ihr nicht. Aber Ihr habt eure Chancen besser genutzt als wir. Und somit verdient gewonnen.

Andreas Welsch (Coach):
Ein super Spiel! Ich bin so Stolz auf meine Jungs. Kampf, Wille, Leidenschaft – alles da gewesen. Die rote Karte war berechtigt, aber Jürgen hat in dieser Situation alles richtig gemacht. Es war auch super, wie wir alle zusammen in der Kabine unsere Taktik besprochen haben – und diese auch absolut ausgeführt haben. Jeder hat gekämpft bis zum umfallen. Überragend war auch unser Paule! Wir brauchen Dich, nur mit Dir ist die SVB – Familie komplett.

Timo Mayer (Fan SVB):
Insgesamt war es eine gute Leistung. Die Tricks sollten etwas vermieden werden, da das oft etwas übertrieben wurde und das hin- und herspielen vor dem eigenen Tor war etwas kritisch. Man hat gesehen, dass sie auch mit zehn Mann gut zurecht gekommen sind, aber für die A-Klasse wird es nach meiner Meinung trotzdem kritisch.

Punktverlust!

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2014-11-09_B2_ER-PEG-Aufstellung 2014-11-09_B2_ER-PEG-Tabelle
Berichterstatter: Mr. Vice-President Klaus Braun  Aufstellung / Tabelle: www.bfv.de

Nach drei siegreichen Heimspielen ging es an diesem Wochenende in die Ferne nach Wimmelbach. Der ohnehin schon ausgedünnte Kader wurde kurzfristig noch weiter geschwächt, da Patrick Hempel nach Nachtschicht und Stefan Götz durch Krankheit noch kurzfristig ausfielen. So musste Andreas Ruderich einsam und alleine auf der Auswechselbank Platz nehmen.

Zu Beginn der Partie hatte der SVB mehr vom Spiel, konnte diese Überlegenheit jedoch nicht in zählbares umsetzen. Allerdings wollten die Bammersdorfer Zuschauer in dieser Phase ein Foul an Heiko Netter im Strafraum gesehen haben, der Referee sah dies aber offenbar anders. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, da die Hausherren gut dagegen hielten und das bammersdorfer Spiel in vielen Situationen gut und aufmerksam unterbanden. Sie spielten ordentlichen Fußball, konnten sich aber nicht bis zum SVB-Gehäuse durchspielen. So versuchten sie es immer wieder mit Weitschüssen, die aber oft sehr schlecht geschossen waren. Die Krönung dieser Versuche war wohl ein „Torschuß“, aus dem ein Einwurf für Bammersdorf resultierte. In der 31. Minute erhielten unsere Mannen einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie. Der wurde kurz ausgeführt und kam nach links zu Martin „Koschi“ Koschmieder, der eine wunderbare Flanke in die gefährliche Zone schlug. Heiko Netter lief in diese Flanke und konnte für den Wimmelbacher Schlussmann unhaltbar einköpfen. Ungefähr Fünf Minuten später hatte der SVB die Riesenchance zum 2:0. Allerdings parierte der Wimmelbacher Keeper – von dem erzählt wurde, er sei eigentlich Verteidiger – nicht nur den Schuß von Koschi sondern auch dessen Nachschuß sowie den dritten Versuch per Kopfball von Burak Altuntas in sensationeller Art und Weise.

Die Zweite Hälfte zeigte im Grunde ein Spiegelbild der Ersten. Die Anfangsphase hatte wieder ganz klar der SVB im Griff. Man erspielte sich auch Chancen, war aber entweder zu unkonzentriert oder zu eigensinnig.

In der 61. Minute kam dann was kommen musste. Koschi verlor in der Mitte der gegnerischen Hälfte den Ball, die Wimmelbacher schalteten schnell um und spielten einen Steilpass auf den eingewechselten Markus Stummvoll. Dieser profitierte noch davon, dass Daniel „Maylo“ Mayle sich verschätzte und den Pass so nicht ablaufen konnte. So kam der Ball zu ihm, der drang in den Gästestrafraum ein und schoß aus rechter Position am bammersdorfer Keeper Dirk Lauterbach vorbei auf das Lange Eck. Dies tat er so genau, dass der Ball vom Innenpfosten in das Tor prallte.

Danach waren unsere Jungs nicht mehr in der Lage, etwas wirklich produktives und gefährliches auf die Beine zu stellen.

Fazit: Wir haben ein sehr schlechtes Spiel unserer Mannschaft sehen müssen. Man hatte streckenweise den Eindruck, dass die drei Siege in Serie dem Einen oder Anderen nicht bekommen sind. Auch in der B-Klasse sind Einsatz und taktische Disziplin erforderlich um Spiele zu gewinnen. Zum Schluss waren wir der Niederlage näher als dem Sieg.